Konzerte

Das Georgische Kammerorchester Ingolstadt spielt wieder

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03.12.2020 10:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

10. Abonnementkonzert

Sie stammt aus dem armenischen Jerewan und lebt seit 2002 in Paris. Hier hat sich Varduhi Yeritsyan zu einer führenden Konzert-Pianistin entwickelt. Mit Bruno Mantovani, einem führenden Komponisten Frankreichs und seit 2010 Direktor des Pariser Konservatoriums, kommt sie nach Ingolstadt, um sich in einem Haydn-Programm vorzustellen. Im Zentrum steht Haydns Klavierkonzert Nr. 11 D-Dur Hob XVIII:11 von 1782. Es gehört zu den am meisten gespielten Klavierkonzerten und ist zugleich Haydns elftes und damit letztes Konzert für Klavier. In den drei Sätzen beginnt Haydn erst heiter um später in eine romantische Stimmung überzuführen und sich schließlich auch aus Elementen der ungarischen Klangwelt zu bedienen. Die „Divertimenti“ Mozarts sind auch bekannt als „Salzburger Symphonien“ KV 125 a: Sie konterkarieren die unterhaltende Natur dieser Gattung mit ernsthaftem Ausdruck und Anspruch, was später Ludwig van Beethoven und Franz Schubert aufgreifen werden. In der Sinfonie Nr. 29 A-Dur KV 201, entstanden 1774 in Salzburg, schenkt Mozart wiederum jeder Stimme im Orchester eine größtmögliche Autonomie – ein gleichberechtigtes Eigenleben, das in dieser Form seinerzeit ein Novum war.

Wolfgang Amadeus Mozart:
Divertimento D-Dur KV 136
Joseph Haydn:
Klavierkonzert D-Dur
Wolfgang Amadeus Mozart:
Symphonie Nr. 29 A-Dur KV 201

Varduhi Yeritsyan: Klavier
Bruno Mantovani: Leitung

03.12.2020 17:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

10. Abonnementkonzert

Sie stammt aus dem armenischen Jerewan und lebt seit 2002 in Paris. Hier hat sich Varduhi Yeritsyan zu einer führenden Konzert-Pianistin entwickelt. Mit Bruno Mantovani, einem führenden Komponisten Frankreichs und seit 2010 Direktor des Pariser Konservatoriums, kommt sie nach Ingolstadt, um sich in einem Haydn-Programm vorzustellen. Im Zentrum steht Haydns Klavierkonzert Nr. 11 D-Dur Hob XVIII:11 von 1782. Es gehört zu den am meisten gespielten Klavierkonzerten und ist zugleich Haydns elftes und damit letztes Konzert für Klavier. In den drei Sätzen beginnt Haydn erst heiter um später in eine romantische Stimmung überzuführen und sich schließlich auch aus Elementen der ungarischen Klangwelt zu bedienen. Die „Divertimenti“ Mozarts sind auch bekannt als „Salzburger Symphonien“ KV 125 a: Sie konterkarieren die unterhaltende Natur dieser Gattung mit ernsthaftem Ausdruck und Anspruch, was später Ludwig van Beethoven und Franz Schubert aufgreifen werden. In der Sinfonie Nr. 29 A-Dur KV 201, entstanden 1774 in Salzburg, schenkt Mozart wiederum jeder Stimme im Orchester eine größtmögliche Autonomie – ein gleichberechtigtes Eigenleben, das in dieser Form seinerzeit ein Novum war.

Wolfgang Amadeus Mozart:
Divertimento D-Dur KV 136
Joseph Haydn:
Klavierkonzert D-Dur
Wolfgang Amadeus Mozart:
Symphonie Nr. 29 A-Dur KV 201

Varduhi Yeritsyan: Klavier
Bruno Mantovani: Leitung

03.12.2020 20:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

10. Abonnementkonzert

Sie stammt aus dem armenischen Jerewan und lebt seit 2002 in Paris. Hier hat sich Varduhi Yeritsyan zu einer führenden Konzert-Pianistin entwickelt. Mit Bruno Mantovani, einem führenden Komponisten Frankreichs und seit 2010 Direktor des Pariser Konservatoriums, kommt sie nach Ingolstadt, um sich in einem Haydn-Programm vorzustellen. Im Zentrum steht Haydns Klavierkonzert Nr. 11 D-Dur Hob XVIII:11 von 1782. Es gehört zu den am meisten gespielten Klavierkonzerten und ist zugleich Haydns elftes und damit letztes Konzert für Klavier. In den drei Sätzen beginnt Haydn erst heiter um später in eine romantische Stimmung überzuführen und sich schließlich auch aus Elementen der ungarischen Klangwelt zu bedienen. Die „Divertimenti“ Mozarts sind auch bekannt als „Salzburger Symphonien“ KV 125 a: Sie konterkarieren die unterhaltende Natur dieser Gattung mit ernsthaftem Ausdruck und Anspruch, was später Ludwig van Beethoven und Franz Schubert aufgreifen werden. In der Sinfonie Nr. 29 A-Dur KV 201, entstanden 1774 in Salzburg, schenkt Mozart wiederum jeder Stimme im Orchester eine größtmögliche Autonomie – ein gleichberechtigtes Eigenleben, das in dieser Form seinerzeit ein Novum war.

Wolfgang Amadeus Mozart:
Divertimento D-Dur KV 136
Joseph Haydn:
Klavierkonzert D-Dur
Wolfgang Amadeus Mozart:
Symphonie Nr. 29 A-Dur KV 201

Varduhi Yeritsyan: Klavier
Bruno Mantovani: Leitung

07.12.2020 19:00 | Borken | Gastspiel

Gastspiel

Vaja Azarashvili: „Bilder des alten Tiflis“, Suite für Kammerorchester

Paul Hindemith: Fünf Stücke für Streichorchester op. 44/4

Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 10 h-Moll für Streichorchester

Ottorino Respighi: „Antiche danze ed arie“ – III Suite

Sulchan Zinzadse: Miniaturen für Streichorchester

Ruben Gazarian, Leitung

13.12.2020 20:00 | Elbphilharmonie Hamburg | Gastspiel

Gastspiel

Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie G-Dur KV 129

Jörg Widmann
ad absurdum / Konzertstück B-Dur für Trompete und kleines Orchester

Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Horn und Orchester Es-Dur KV 495 / Fassung für Flügelhorn und Orchester

Piotr I. Tschaikowsky
Serenade C-Dur op. 48 für Streichorchester

Sergei Nakariakov, Trompeter

Ruben Gazarian, Leitung

23.12.2020 10:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

4. Abonnementkonzert

Zuletzt hatte er im Juni 2017 beim GKO an einem Konzertabend mit Werken von Felix Mendelssohn mitgewirkt. Jetzt kehrt Linus Roth nach Ingolstadt zurück, um ein Meisterwerk des 20. Jahrhunderts zu gestalten: das „Concerto funebre“ von Karl Amadeus Hartmann. Die Moderne zählt zu den besonderen Spezialitäten des ehemaligen Chumachenco-Schülers aus Oberschwaben, der in Augsburg eine Professur  innehatte. Von den Nazis als „entartet“ gebrandmarkt, wählte der Münchner Komponist Hartmann für sich das „innere Exil“, um vor allem im Ausland große Erfolge zu verbuchen. Mit dem „Concerto funebre“ hat Hartmann 1939 ein erschütterndes Bekenntnis für (Mit-)Menschlichkeit geschaffen, eine Reaktion auf den Beginn des Zweiten Weltkriegs. Im letzten Satz zitiert Hartmann den deutschen Trauerchoral „Unsterbliche Opfer“, der auch in Osteuropa bestens bekannt ist – als Revolutionsgesang. Die „Ciaconna“ in d-Moll aus der Partita für Solo-Violine BWV 1004 greift den Trauergestus auf. Johann Sebastian Bach hatte sie im Sommer 1720 komponiert, nachdem seine Frau kurz zuvor verstorben war – samt versteckten Chorälen, die um Tod und Auferstehung kreisen. Von grüblerischem Charakter ist wiederum Haydns Sinfonie Nr. 22 geprägt, passend der Beiname „Der Philosoph“.

Johann Sebastian Bach: Chaconne d-Moll für Violine Solo
Karl Amadeus Hartmann: Concerto funebre für Violine und Streichorchester
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 22 „Der Philosoph“

Linus Roth: Violine
Ruben Gazarian: Leitung

23.12.2020 17:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

4. Abonnementkonzert

Zuletzt hatte er im Juni 2017 beim GKO an einem Konzertabend mit Werken von Felix Mendelssohn mitgewirkt. Jetzt kehrt Linus Roth nach Ingolstadt zurück, um ein Meisterwerk des 20. Jahrhunderts zu gestalten: das „Concerto funebre“ von Karl Amadeus Hartmann. Die Moderne zählt zu den besonderen Spezialitäten des ehemaligen Chumachenco-Schülers aus Oberschwaben, der in Augsburg eine Professur  innehatte. Von den Nazis als „entartet“ gebrandmarkt, wählte der Münchner Komponist Hartmann für sich das „innere Exil“, um vor allem im Ausland große Erfolge zu verbuchen. Mit dem „Concerto funebre“ hat Hartmann 1939 ein erschütterndes Bekenntnis für (Mit-)Menschlichkeit geschaffen, eine Reaktion auf den Beginn des Zweiten Weltkriegs. Im letzten Satz zitiert Hartmann den deutschen Trauerchoral „Unsterbliche Opfer“, der auch in Osteuropa bestens bekannt ist – als Revolutionsgesang. Die „Ciaconna“ in d-Moll aus der Partita für Solo-Violine BWV 1004 greift den Trauergestus auf. Johann Sebastian Bach hatte sie im Sommer 1720 komponiert, nachdem seine Frau kurz zuvor verstorben war – samt versteckten Chorälen, die um Tod und Auferstehung kreisen. Von grüblerischem Charakter ist wiederum Haydns Sinfonie Nr. 22 geprägt, passend der Beiname „Der Philosoph“.

Johann Sebastian Bach: Chaconne d-Moll für Violine Solo
Karl Amadeus Hartmann: Concerto funebre für Violine und Streichorchester
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 22 „Der Philosoph“

Linus Roth: Violine
Ruben Gazarian: Leitung

23.12.2020 20:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

4. Abonnementkonzert

Zuletzt hatte er im Juni 2017 beim GKO an einem Konzertabend mit Werken von Felix Mendelssohn mitgewirkt. Jetzt kehrt Linus Roth nach Ingolstadt zurück, um ein Meisterwerk des 20. Jahrhunderts zu gestalten: das „Concerto funebre“ von Karl Amadeus Hartmann. Die Moderne zählt zu den besonderen Spezialitäten des ehemaligen Chumachenco-Schülers aus Oberschwaben, der in Augsburg eine Professur  innehatte. Von den Nazis als „entartet“ gebrandmarkt, wählte der Münchner Komponist Hartmann für sich das „innere Exil“, um vor allem im Ausland große Erfolge zu verbuchen. Mit dem „Concerto funebre“ hat Hartmann 1939 ein erschütterndes Bekenntnis für (Mit-)Menschlichkeit geschaffen, eine Reaktion auf den Beginn des Zweiten Weltkriegs. Im letzten Satz zitiert Hartmann den deutschen Trauerchoral „Unsterbliche Opfer“, der auch in Osteuropa bestens bekannt ist – als Revolutionsgesang. Die „Ciaconna“ in d-Moll aus der Partita für Solo-Violine BWV 1004 greift den Trauergestus auf. Johann Sebastian Bach hatte sie im Sommer 1720 komponiert, nachdem seine Frau kurz zuvor verstorben war – samt versteckten Chorälen, die um Tod und Auferstehung kreisen. Von grüblerischem Charakter ist wiederum Haydns Sinfonie Nr. 22 geprägt, passend der Beiname „Der Philosoph“.

Johann Sebastian Bach: Chaconne d-Moll für Violine Solo
Karl Amadeus Hartmann: Concerto funebre für Violine und Streichorchester
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 22 „Der Philosoph“

Linus Roth: Violine
Ruben Gazarian: Leitung

21.01.2021 11:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

1. Abonnementkonzert

Als früherer GKO-Chefdirigent ist er in Ingolstadt bestens bekannt. Nun kehrt Ariel Zuckermann zurück, um die neue GKO-Aboreihe mit einem Barock-Programm zu starten. Dabei präsentiert er sich auch als Flötist. Mit dem Flötenkonzert in d-Moll von Carl Philipp Emanuel Bach von 1747 kommt ein Werk zu Gehör, das für den Stil der Empfindsamkeit und den Sturm und Drang in der Musik steht: eine besondere Spezialität des zweiten Bach-Sohns. Dafür stehen die kühne Stimmführung, dissonanzreiche Harmonik, überraschende Wendungen und irritierendeZäsuren. Bei dem Werk handelt es sich um die Umarbeitung eines Cembalokonzerts. Dieser Stil äußert sich in der „Sinfonie Nr. 3“ in C-Dur Wq 182:3 noch stärker. Wie alle Sinfonien dieser Werkgruppe von 1773 sieht auch die Dritte nur Streicher vor. Aus dieser Reduktion erwächst eine ungeheure, überaus farbenund kontrastreiche Ausdrucksdichte. Da prallen schroffe Gegensätze jäh aufeinander, die Dynamik wechselt genauso abrupt wie die Tonart, und kraftvolle Unisoni wirken höchst dramatisch. Wie eine Cembalo- Fantasie wirkt das Adagio, samt Seufzer-Motiven und kunstvoller Verzierungen.
Das „Brandenburgische Konzert“ Nr. 5 von Papa Bach offenbart, wie eigenständig Carl Philipp Emanuel komponierte. Dagegen zeigt die Triosonate „La Follia“ von Antonio Vivaldi, wie sehr manche kühne Erfindung auf den affektreichen Barock fußt. Auf diese verrückte Mollmelodie, eine Weise aus Spanien, haben auch die Bachs zurückgegriffen.

Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert in D-Dur Nr. 5 BWV 1050
Carl Philipp Emanuel Bach: Sinfonie in C-Dur Nr. 3 Wq 182:3
Antonio Vivaldi: Sonata da Camera a tre in d-Moll RV 63 Op. 1 Nr. 12 „La Follia“
Carl Philipp Emanuel Bach: Flötenkonzert in d-Moll Wq 22

Ariel Zuckermann: Flöte und Leitung
Shalev Ad-El: Cembalo
Maxim Kosinov: Violine

21.01.2021 17:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

1. Abonnementkonzert

Als früherer GKO-Chefdirigent ist er in Ingolstadt bestens bekannt. Nun kehrt Ariel Zuckermann zurück, um die neue GKO-Aboreihe mit einem Barock-Programm zu starten. Dabei präsentiert er sich auch als Flötist. Mit dem Flötenkonzert in d-Moll von Carl Philipp Emanuel Bach von 1747 kommt ein Werk zu Gehör, das für den Stil der Empfindsamkeit und den Sturm und Drang in der Musik steht: eine besondere Spezialität des zweiten Bach-Sohns. Dafür stehen die kühne Stimmführung, dissonanzreiche Harmonik, überraschende Wendungen und irritierendeZäsuren. Bei dem Werk handelt es sich um die Umarbeitung eines Cembalokonzerts. Dieser Stil äußert sich in der „Sinfonie Nr. 3“ in C-Dur Wq 182:3 noch stärker. Wie alle Sinfonien dieser Werkgruppe von 1773 sieht auch die Dritte nur Streicher vor. Aus dieser Reduktion erwächst eine ungeheure, überaus farbenund kontrastreiche Ausdrucksdichte. Da prallen schroffe Gegensätze jäh aufeinander, die Dynamik wechselt genauso abrupt wie die Tonart, und kraftvolle Unisoni wirken höchst dramatisch. Wie eine Cembalo- Fantasie wirkt das Adagio, samt Seufzer-Motiven und kunstvoller Verzierungen.
Das „Brandenburgische Konzert“ Nr. 5 von Papa Bach offenbart, wie eigenständig Carl Philipp Emanuel komponierte. Dagegen zeigt die Triosonate „La Follia“ von Antonio Vivaldi, wie sehr manche kühne Erfindung auf den affektreichen Barock fußt. Auf diese verrückte Mollmelodie, eine Weise aus Spanien, haben auch die Bachs zurückgegriffen.

Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert in D-Dur Nr. 5 BWV 1050
Carl Philipp Emanuel Bach: Sinfonie in C-Dur Nr. 3 Wq 182:3
Antonio Vivaldi: Sonata da Camera a tre in d-Moll RV 63 Op. 1 Nr. 12 „La Follia“
Carl Philipp Emanuel Bach: Flötenkonzert in d-Moll Wq 22

Ariel Zuckermann: Flöte und Leitung
Shalev Ad-El: Cembalo
Maxim Kosinov: Violine

21.01.2021 20:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

1. Abonnementkonzert

Als früherer GKO-Chefdirigent ist er in Ingolstadt bestens bekannt. Nun kehrt Ariel Zuckermann zurück, um die neue GKO-Aboreihe mit einem Barock-Programm zu starten. Dabei präsentiert er sich auch als Flötist. Mit dem Flötenkonzert in d-Moll von Carl Philipp Emanuel Bach von 1747 kommt ein Werk zu Gehör, das für den Stil der Empfindsamkeit und den Sturm und Drang in der Musik steht: eine besondere Spezialität des zweiten Bach-Sohns. Dafür stehen die kühne Stimmführung, dissonanzreiche Harmonik, überraschende Wendungen und irritierendeZäsuren. Bei dem Werk handelt es sich um die Umarbeitung eines Cembalokonzerts. Dieser Stil äußert sich in der „Sinfonie Nr. 3“ in C-Dur Wq 182:3 noch stärker. Wie alle Sinfonien dieser Werkgruppe von 1773 sieht auch die Dritte nur Streicher vor. Aus dieser Reduktion erwächst eine ungeheure, überaus farbenund kontrastreiche Ausdrucksdichte. Da prallen schroffe Gegensätze jäh aufeinander, die Dynamik wechselt genauso abrupt wie die Tonart, und kraftvolle Unisoni wirken höchst dramatisch. Wie eine Cembalo- Fantasie wirkt das Adagio, samt Seufzer-Motiven und kunstvoller Verzierungen.
Das „Brandenburgische Konzert“ Nr. 5 von Papa Bach offenbart, wie eigenständig Carl Philipp Emanuel komponierte. Dagegen zeigt die Triosonate „La Follia“ von Antonio Vivaldi, wie sehr manche kühne Erfindung auf den affektreichen Barock fußt. Auf diese verrückte Mollmelodie, eine Weise aus Spanien, haben auch die Bachs zurückgegriffen.

Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert in D-Dur Nr. 5 BWV 1050
Carl Philipp Emanuel Bach: Sinfonie in C-Dur Nr. 3 Wq 182:3
Antonio Vivaldi: Sonata da Camera a tre in d-Moll RV 63 Op. 1 Nr. 12 „La Follia“
Carl Philipp Emanuel Bach: Flötenkonzert in d-Moll Wq 22

Ariel Zuckermann: Flöte und Leitung
Shalev Ad-El: Cembalo
Maxim Kosinov: Violine

11.02.2021 10:45 | Festsaal Ingolstadt | Angebote für Schulen

Jugendkonzert

"Grenzenlos"

So heißt das neunte gemeinsame Jugendkonzert des GKO und Gnadenthal-Gymnasiums. Zu hören gibt’s romantische Orchesterklänge und mitreißendes aus Film und Fernsehen. Auch inCorona- Zeiten wird gestrichen, gezupft, geblasen und geschlagen. Dabei spielt Filmmusik auch heuer wieder eine wichtige Rolle und der Festsaal wird beschallt werden mit Klassikern a lá Harry Potter, Fluch der Karibik oder Star Wars. Musikalische Grenzen werden überschritten, wenn wir eine Zeitreise in das 19. Jahrhundert machen, in die Zeit der Romantik! Aus der Epoche gibt es einen Walzer oder einen Ausschnitt aus einer Sinfonie, auf jeden Fall geheimnisvoll, zart, geschmeidig und herzerwärmend! Solistisch begegnet uns auch dieses Mal eine junge Sängerin, die einen bekannten Popsong mit großem Orchesterklang zum Besten geben wird. Die Stücke werden vorgestellt, moderiert und mit Bildern illustriert. Insgesamt 50 Musiker des Georgischen Kammerorchesters Ingolstadt und des Sinfonierorchester des Gnadenthal-Gymnasiums im Alter von 12-60 Jahren stehen dabei gemeinsam auf der Bühne.

Georgisches Kammerorchester Ingolstadt & Sinfonieorchester des Gnadenthal-Gymnasiums zusammen mit Schülerinnen und Schülern diverser Ingolstädter Schulen
Klaus Hoffmann: Leitung

25.02.2021 11:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

2. Abonnementkonzert

Sie lernten sich beim AUDI Weihnachtskonzert 2018 kennen. Damals präsentierte sich Raphaela Gromes mit dem GKO unter Ruben Gazarian, um nicht nur Werke von Haydn und Rossini zu geben, sondern auch Bearbeitungen des GKO-Geigers Igor Loboda. Raphaela Gromes und ihr Klavierpartner Julian Riem sind sofort begeistert. Was folgt, ist ein Kompositionsauftrag in ungewöhnlicher Besetzung: ein Doppelkonzert für Cello, Klavier und Orchester. Das Ergebnis ist die jetzige, mit Spannung erwartete Uraufführung von „L’Arcobaleno della vita“ unter der Leitung von Ruben Gazarian. In diesem viersätzigen „ Regenbogen des Lebens“, so der italienische Werktitel, reflektiert Igor Loboda sein persönliches Empfinden als Musiker und Komponist. Dazu zählen nicht nur die schönsten Glücksmomente auf der Bühne, sondern ebenso die dunklen Stunden der Selbstzweifel und Einsamkeit. Dieses Lebensbild ist, als Ausdruck des Menschseins, freilich universell gültig. Das passt zur Serenade für Streichorchester in C-Dur op. 48 von Peter Tschaikowsky. Im Jahr 1880 entstanden, ist sie weitaus weniger heiter und unbeschwert, als die Serenaden- Bezeichnung und die Tonart suggerieren. Jedenfalls ist der dritte Satz eine ausdrucksvolle Elegie, die durchaus an Tschaikowskys „Pathétique“ oder die Totenklage des a-Moll-Trios erinnert. Gleichzeitig huscht einLiebesduett durch die Takte, wie eine verschwommene Erinnerung.

Igor Loboda: „L’Arcobaleno della vita“. Konzert für Violoncello, Klavier und Streichorchester (Uraufführung)
Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Serenade für Streichorchester

Raphaela Gromes: Violoncello
Julian Riem: Klavier
Ruben Gazarian: Leitung

25.02.2021 17:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

2. Abonnementkonzert

Sie lernten sich beim AUDI Weihnachtskonzert 2018 kennen. Damals präsentierte sich Raphaela Gromes mit dem GKO unter Ruben Gazarian, um nicht nur Werke von Haydn und Rossini zu geben, sondern auch Bearbeitungen des GKO-Geigers Igor Loboda. Raphaela Gromes und ihr Klavierpartner Julian Riem sind sofort begeistert. Was folgt, ist ein Kompositionsauftrag in ungewöhnlicher Besetzung: ein Doppelkonzert für Cello, Klavier und Orchester. Das Ergebnis ist die jetzige, mit Spannung erwartete Uraufführung von „L’Arcobaleno della vita“ unter der Leitung von Ruben Gazarian. In diesem viersätzigen „ Regenbogen des Lebens“, so der italienische Werktitel, reflektiert Igor Loboda sein persönliches Empfinden als Musiker und Komponist. Dazu zählen nicht nur die schönsten Glücksmomente auf der Bühne, sondern ebenso die dunklen Stunden der Selbstzweifel und Einsamkeit. Dieses Lebensbild ist, als Ausdruck des Menschseins, freilich universell gültig. Das passt zur Serenade für Streichorchester in C-Dur op. 48 von Peter Tschaikowsky. Im Jahr 1880 entstanden, ist sie weitaus weniger heiter und unbeschwert, als die Serenaden- Bezeichnung und die Tonart suggerieren. Jedenfalls ist der dritte Satz eine ausdrucksvolle Elegie, die durchaus an Tschaikowskys „Pathétique“ oder die Totenklage des a-Moll-Trios erinnert. Gleichzeitig huscht einLiebesduett durch die Takte, wie eine verschwommene Erinnerung.

Igor Loboda: „L’Arcobaleno della vita“. Konzert für Violoncello, Klavier und Streichorchester (Uraufführung)
Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Serenade für Streichorchester

Raphaela Gromes: Violoncello
Julian Riem: Klavier
Ruben Gazarian: Leitung

25.02.2021 20:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

2. Abonnementkonzert

Sie lernten sich beim AUDI Weihnachtskonzert 2018 kennen. Damals präsentierte sich Raphaela Gromes mit dem GKO unter Ruben Gazarian, um nicht nur Werke von Haydn und Rossini zu geben, sondern auch Bearbeitungen des GKO-Geigers Igor Loboda. Raphaela Gromes und ihr Klavierpartner Julian Riem sind sofort begeistert. Was folgt, ist ein Kompositionsauftrag in ungewöhnlicher Besetzung: ein Doppelkonzert für Cello, Klavier und Orchester. Das Ergebnis ist die jetzige, mit Spannung erwartete Uraufführung von „L’Arcobaleno della vita“ unter der Leitung von Ruben Gazarian. In diesem viersätzigen „ Regenbogen des Lebens“, so der italienische Werktitel, reflektiert Igor Loboda sein persönliches Empfinden als Musiker und Komponist. Dazu zählen nicht nur die schönsten Glücksmomente auf der Bühne, sondern ebenso die dunklen Stunden der Selbstzweifel und Einsamkeit. Dieses Lebensbild ist, als Ausdruck des Menschseins, freilich universell gültig. Das passt zur Serenade für Streichorchester in C-Dur op. 48 von Peter Tschaikowsky. Im Jahr 1880 entstanden, ist sie weitaus weniger heiter und unbeschwert, als die Serenaden- Bezeichnung und die Tonart suggerieren. Jedenfalls ist der dritte Satz eine ausdrucksvolle Elegie, die durchaus an Tschaikowskys „Pathétique“ oder die Totenklage des a-Moll-Trios erinnert. Gleichzeitig huscht einLiebesduett durch die Takte, wie eine verschwommene Erinnerung.

Igor Loboda: „L’Arcobaleno della vita“. Konzert für Violoncello, Klavier und Streichorchester (Uraufführung)
Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Serenade für Streichorchester

Raphaela Gromes: Violoncello
Julian Riem: Klavier
Ruben Gazarian: Leitung

02.03.2021 09:00 | Veranstaltungsraum Sparkasse Ingolstadt Eichstätt (Rathausplatz 6) | Angebote für Kindergärten

1. Piccolokonzert

Einmal in den musikalischen Weltraum und zurück. Lasst euch vom Georgischen Kammerorchester Ingolstadt und seinem sphärischen Streicherklang mit auf eine Reise in das All nehmen. Mit an Bord ist wieder unsere wunderbare Moderatorin Martina Silvester. Sie weiß nicht nur über die verschiedensten Planeten allerhand zu erzählen, sondern findet auch auf sämtliche musikalische Fragen der Kindergartenkinder eine einleuchtende Antwort.

Martina Silvester: Moderation & Konzept

02.03.2021 10:15 | Veranstaltungsraum Sparkasse Ingolstadt Eichstätt (Rathausplatz 6) | Angebote für Kindergärten

1. Piccolokonzert

Einmal in den musikalischen Weltraum und zurück. Lasst euch vom Georgischen Kammerorchester Ingolstadt und seinem sphärischen Streicherklang mit auf eine Reise in das All nehmen. Mit an Bord ist wieder unsere wunderbare Moderatorin Martina Silvester. Sie weiß nicht nur über die verschiedensten Planeten allerhand zu erzählen, sondern findet auch auf sämtliche musikalische Fragen der Kindergartenkinder eine einleuchtende Antwort.

Martina Silvester: Moderation & Konzept

04.03.2021 09:00 | Veranstaltungsraum Sparkasse Ingolstadt Eichstätt (Rathausplatz 6) | Angebote für Kindergärten

1. Piccolokonzert

Einmal in den musikalischen Weltraum und zurück. Lasst euch vom Georgischen Kammerorchester Ingolstadt und seinem sphärischen Streicherklang mit auf eine Reise in das All nehmen. Mit an Bord ist wieder unsere wunderbare Moderatorin Martina Silvester. Sie weiß nicht nur über die verschiedensten Planeten allerhand zu erzählen, sondern findet auch auf sämtliche musikalische Fragen der Kindergartenkinder eine einleuchtende Antwort.

Martina Silvester: Moderation & Konzept

04.03.2021 10:15 | Veranstaltungsraum Sparkasse Ingolstadt Eichstätt (Rathausplatz 6) | Angebote für Kindergärten

1. Piccolokonzert

Einmal in den musikalischen Weltraum und zurück. Lasst euch vom Georgischen Kammerorchester Ingolstadt und seinem sphärischen Streicherklang mit auf eine Reise in das All nehmen. Mit an Bord ist wieder unsere wunderbare Moderatorin Martina Silvester. Sie weiß nicht nur über die verschiedensten Planeten allerhand zu erzählen, sondern findet auch auf sämtliche musikalische Fragen der Kindergartenkinder eine einleuchtende Antwort.

Martina Silvester: Moderation & Konzept

05.03.2021 09:00 | Veranstaltungsraum Sparkasse Ingolstadt Eichstätt (Rathausplatz 6) | Angebote für Kindergärten

1. Piccolokonzert

Einmal in den musikalischen Weltraum und zurück. Lasst euch vom Georgischen Kammerorchester Ingolstadt und seinem sphärischen Streicherklang mit auf eine Reise in das All nehmen. Mit an Bord ist wieder unsere wunderbare Moderatorin Martina Silvester. Sie weiß nicht nur über die verschiedensten Planeten allerhand zu erzählen, sondern findet auch auf sämtliche musikalische Fragen der Kindergartenkinder eine einleuchtende Antwort.

Martina Silvester: Moderation & Konzept

14.03.2021 14:30 | Festsaal Ingolstadt | Familienkonzert

1. Familienkonzert

"Bilder einer Ausstellung"

Eine Abenteuergeschichte für die ganze Familie zur Musik von Modest Mussorgski

Lea und Finn haben überhaupt keine Lust, mit ihren Eltern die Bilder einer Ausstellung anzuschauen. Doch als Lea unter
ihrer Sitzbank einen roten Knopf entdeckt, wird der öde Familiennachmittag plötzlich zum größten Abenteuer ihres Lebens. Gemeinsam mit ihrem Bruder landet sie direkt in den Gemälden und verliert ausgerechnet dort ihren rechten Schuh.
Wie bekommen sie ihn wieder? Hat die gruselige Hexe Baba Yaga etwas damit zu tun? Und wo geht es zurück nach Hause?

Malte Arkona: Moderation
Gabriel Venzago: Leitung
Georgisches Kammerorchester Ingolstadt FEAT Theatervermittlung des Stadttheater Ingolstadt

14.03.2021 17:00 | Festsaal Ingolstadt | Familienkonzert

1. Familienkonzert

"Bilder einer Ausstellung"

Eine Abenteuergeschichte für die ganze Familie zur Musik von Modest Mussorgski

Lea und Finn haben überhaupt keine Lust, mit ihren Eltern die Bilder einer Ausstellung anzuschauen. Doch als Lea unter
ihrer Sitzbank einen roten Knopf entdeckt, wird der öde Familiennachmittag plötzlich zum größten Abenteuer ihres Lebens. Gemeinsam mit ihrem Bruder landet sie direkt in den Gemälden und verliert ausgerechnet dort ihren rechten Schuh.
Wie bekommen sie ihn wieder? Hat die gruselige Hexe Baba Yaga etwas damit zu tun? Und wo geht es zurück nach Hause?

Malte Arkona: Moderation
Gabriel Venzago: Leitung
Georgisches Kammerorchester Ingolstadt FEAT Theatervermittlung des Stadttheater Ingolstadt

18.03.2021 11:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

3. Abonnementkonzert

Eine inspirierende Künstlerfreundschaft verbindet sie. Seit vielen Jahren arbeiten Mirijam Contzen und Reinhard Goebel intensiv zusammen, um nicht zuletzt vergessenes Repertoire wiederzubeleben. Mit diesem Engagement haben die gefeierte Violinistin aus Münster und der bedeutende Originalklang-Pionier aus Siegen zahllose Schätze gehoben, so die Violinkonzerte von Franz Clement, Thomas Linley oder Franz Lamotte. Für ihre gemeinsame Mozart- Einspielung mit der Bayerischen Kammerphilharmonie, die beim Label „Oehms Classics“ vorliegt, wurden sie allseits gelobt. Jetzt kommen sie nach Ingolstadt, um mit dem GKO die Welt der historischen Aufführungspraxis zu erkunden. Mit im Gepäck haben sie Werke aus Barock und Frühklassik von Pietro Antonio Locatelli und Jean-Marie Leclair. Als ein führender Geiger seiner Zeit hat Leclair die französische Violinschule mitbegründet und maßgeblich geprägt. Dabei strebte er eine Synthese aus französischem und italienischem Stil an, wobei Parallelen zu Antonio Vivaldi hörbar sind, so auch im Violinkonzert g-Moll op. 10 Nr. 6. Als Komponist und Violinist war auch Locatelli aktiv. Seine spieltechnischen Errungenschaften hat auch Niccolò Paganini eifrig studiert. Es gilt als wahrscheinlich, dass er durch die französische Violinschule auf Locatelli gestoßen ist. Von diesen Errungenschaften zeugt auch Locatellis Violinkonzert „L‘Arte del Violino“. Mit dem Kammerkonzert op. 4 Nr. 10 von Locatelli startet der spannende Originalklang- Reigen.

Pietro Antonio Locatelli: Concerto da Camera Es-Dur Op. 4 Nr. 10 für Streicher und Basso Continuo
Pietro Antonio Locatelli: „L‘Arte del Violino“ Concerto XI A-Dur für Violine, Streicher und Basso Continuo
Jean-Marie Leclair: Concerto g-Moll op. 10 Nr. 6 für Violine, Streicher und Basso Continuo

Mirijam Contzen: Violine
Reinhard Goebel: Leitung

18.03.2021 17:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

3. Abonnementkonzert

Eine inspirierende Künstlerfreundschaft verbindet sie. Seit vielen Jahren arbeiten Mirijam Contzen und Reinhard Goebel intensiv zusammen, um nicht zuletzt vergessenes Repertoire wiederzubeleben. Mit diesem Engagement haben die gefeierte Violinistin aus Münster und der bedeutende Originalklang-Pionier aus Siegen zahllose Schätze gehoben, so die Violinkonzerte von Franz Clement, Thomas Linley oder Franz Lamotte. Für ihre gemeinsame Mozart- Einspielung mit der Bayerischen Kammerphilharmonie, die beim Label „Oehms Classics“ vorliegt, wurden sie allseits gelobt. Jetzt kommen sie nach Ingolstadt, um mit dem GKO die Welt der historischen Aufführungspraxis zu erkunden. Mit im Gepäck haben sie Werke aus Barock und Frühklassik von Pietro Antonio Locatelli und Jean-Marie Leclair. Als ein führender Geiger seiner Zeit hat Leclair die französische Violinschule mitbegründet und maßgeblich geprägt. Dabei strebte er eine Synthese aus französischem und italienischem Stil an, wobei Parallelen zu Antonio Vivaldi hörbar sind, so auch im Violinkonzert g-Moll op. 10 Nr. 6. Als Komponist und Violinist war auch Locatelli aktiv. Seine spieltechnischen Errungenschaften hat auch Niccolò Paganini eifrig studiert. Es gilt als wahrscheinlich, dass er durch die französische Violinschule auf Locatelli gestoßen ist. Von diesen Errungenschaften zeugt auch Locatellis Violinkonzert „L‘Arte del Violino“. Mit dem Kammerkonzert op. 4 Nr. 10 von Locatelli startet der spannende Originalklang- Reigen.

Pietro Antonio Locatelli: Concerto da Camera Es-Dur Op. 4 Nr. 10 für Streicher und Basso Continuo
Pietro Antonio Locatelli: „L‘Arte del Violino“ Concerto XI A-Dur für Violine, Streicher und Basso Continuo
Jean-Marie Leclair: Concerto g-Moll op. 10 Nr. 6 für Violine, Streicher und Basso Continuo

Mirijam Contzen: Violine
Reinhard Goebel: Leitung

18.03.2021 20:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

3. Abonnementkonzert

Eine inspirierende Künstlerfreundschaft verbindet sie. Seit vielen Jahren arbeiten Mirijam Contzen und Reinhard Goebel intensiv zusammen, um nicht zuletzt vergessenes Repertoire wiederzubeleben. Mit diesem Engagement haben die gefeierte Violinistin aus Münster und der bedeutende Originalklang-Pionier aus Siegen zahllose Schätze gehoben, so die Violinkonzerte von Franz Clement, Thomas Linley oder Franz Lamotte. Für ihre gemeinsame Mozart- Einspielung mit der Bayerischen Kammerphilharmonie, die beim Label „Oehms Classics“ vorliegt, wurden sie allseits gelobt. Jetzt kommen sie nach Ingolstadt, um mit dem GKO die Welt der historischen Aufführungspraxis zu erkunden. Mit im Gepäck haben sie Werke aus Barock und Frühklassik von Pietro Antonio Locatelli und Jean-Marie Leclair. Als ein führender Geiger seiner Zeit hat Leclair die französische Violinschule mitbegründet und maßgeblich geprägt. Dabei strebte er eine Synthese aus französischem und italienischem Stil an, wobei Parallelen zu Antonio Vivaldi hörbar sind, so auch im Violinkonzert g-Moll op. 10 Nr. 6. Als Komponist und Violinist war auch Locatelli aktiv. Seine spieltechnischen Errungenschaften hat auch Niccolò Paganini eifrig studiert. Es gilt als wahrscheinlich, dass er durch die französische Violinschule auf Locatelli gestoßen ist. Von diesen Errungenschaften zeugt auch Locatellis Violinkonzert „L‘Arte del Violino“. Mit dem Kammerkonzert op. 4 Nr. 10 von Locatelli startet der spannende Originalklang- Reigen.

Pietro Antonio Locatelli: Concerto da Camera Es-Dur Op. 4 Nr. 10 für Streicher und Basso Continuo
Pietro Antonio Locatelli: „L‘Arte del Violino“ Concerto XI A-Dur für Violine, Streicher und Basso Continuo
Jean-Marie Leclair: Concerto g-Moll op. 10 Nr. 6 für Violine, Streicher und Basso Continuo

Mirijam Contzen: Violine
Reinhard Goebel: Leitung

13.04.2021 10:00 | Jugendzentrum Fronte `79 | Angebote für Schulen

Kinderkonzert

"Klassische Musik für Kinder"

Klassische Musik ist alles andere als langweilig! Beethoven war zwar taub, komponierte aber trotzdem gigantische Werke. Mozart war ein Wunderkind und blieb sein Leben lang ein Scherzkeks. Große Hits hat er einfach aus dem Hut gezaubert! Und die meisten Komponisten waren begnadete Musiker und haben schon vor Jahrhunderten ihr Publikum begeistert! Zu hören gibt es wieder eine Auswahl der spannendsten und interessantesten Werke aus längst vergangenen Zeiten, dargeboten von den Profis des GKO und Schülern des Gnadenthal-Gymnasiums. Zu diesen Konzerten gibt es im Vorfeld eine begleitende Lehrerfortbildung und Schulbesuche von Kleingruppen aus dem P-Seminar des Gnadenthal-Gymnasiums.

Denise Fischer (Lin GS), Klaus Hoffmann, (OStR Gym), P-Seminar des Gnadenthal- Gymnasiums: Idee & Konzept
Klaus Hoffmann: Leitung

14.04.2021 09:00 | Jugendzentrum Fronte `79 | Angebote für Schulen

Kinderkonzert

"Klassische Musik für Kinder"

Klassische Musik ist alles andere als langweilig! Beethoven war zwar taub, komponierte aber trotzdem gigantische Werke. Mozart war ein Wunderkind und blieb sein Leben lang ein Scherzkeks. Große Hits hat er einfach aus dem Hut gezaubert! Und die meisten Komponisten waren begnadete Musiker und haben schon vor Jahrhunderten ihr Publikum begeistert! Zu hören gibt es wieder eine Auswahl der spannendsten und interessantesten Werke aus längst vergangenen Zeiten, dargeboten von den Profis des GKO und Schülern des Gnadenthal-Gymnasiums. Zu diesen Konzerten gibt es im Vorfeld eine begleitende Lehrerfortbildung und Schulbesuche von Kleingruppen aus dem P-Seminar des Gnadenthal-Gymnasiums.

Denise Fischer (Lin GS), Klaus Hoffmann, (OStR Gym), P-Seminar des Gnadenthal- Gymnasiums: Idee & Konzept
Klaus Hoffmann: Leitung

14.04.2021 10:30 | Jugendzentrum Fronte `79 | Angebote für Schulen

Kinderkonzert

"Klassische Musik für Kinder"

Klassische Musik ist alles andere als langweilig! Beethoven war zwar taub, komponierte aber trotzdem gigantische Werke. Mozart war ein Wunderkind und blieb sein Leben lang ein Scherzkeks. Große Hits hat er einfach aus dem Hut gezaubert! Und die meisten Komponisten waren begnadete Musiker und haben schon vor Jahrhunderten ihr Publikum begeistert! Zu hören gibt es wieder eine Auswahl der spannendsten und interessantesten Werke aus längst vergangenen Zeiten, dargeboten von den Profis des GKO und Schülern des Gnadenthal-Gymnasiums. Zu diesen Konzerten gibt es im Vorfeld eine begleitende Lehrerfortbildung und Schulbesuche von Kleingruppen aus dem P-Seminar des Gnadenthal-Gymnasiums.

Denise Fischer (Lin GS), Klaus Hoffmann, (OStR Gym), P-Seminar des Gnadenthal- Gymnasiums: Idee & Konzept
Klaus Hoffmann: Leitung

15.04.2021 09:00 | Jugendzentrum Fronte `79 | Angebote für Schulen

Kinderkonzert

"Klassische Musik für Kinder"

Klassische Musik ist alles andere als langweilig! Beethoven war zwar taub, komponierte aber trotzdem gigantische Werke. Mozart war ein Wunderkind und blieb sein Leben lang ein Scherzkeks. Große Hits hat er einfach aus dem Hut gezaubert! Und die meisten Komponisten waren begnadete Musiker und haben schon vor Jahrhunderten ihr Publikum begeistert! Zu hören gibt es wieder eine Auswahl der spannendsten und interessantesten Werke aus längst vergangenen Zeiten, dargeboten von den Profis des GKO und Schülern des Gnadenthal-Gymnasiums. Zu diesen Konzerten gibt es im Vorfeld eine begleitende Lehrerfortbildung und Schulbesuche von Kleingruppen aus dem P-Seminar des Gnadenthal-Gymnasiums.

Denise Fischer (Lin GS), Klaus Hoffmann, (OStR Gym), P-Seminar des Gnadenthal- Gymnasiums: Idee & Konzept
Klaus Hoffmann: Leitung

15.04.2021 10:30 | Jugendzentrum Fronte `79 | Angebote für Schulen

Kinderkonzert

"Klassische Musik für Kinder"

Klassische Musik ist alles andere als langweilig! Beethoven war zwar taub, komponierte aber trotzdem gigantische Werke. Mozart war ein Wunderkind und blieb sein Leben lang ein Scherzkeks. Große Hits hat er einfach aus dem Hut gezaubert! Und die meisten Komponisten waren begnadete Musiker und haben schon vor Jahrhunderten ihr Publikum begeistert! Zu hören gibt es wieder eine Auswahl der spannendsten und interessantesten Werke aus längst vergangenen Zeiten, dargeboten von den Profis des GKO und Schülern des Gnadenthal-Gymnasiums. Zu diesen Konzerten gibt es im Vorfeld eine begleitende Lehrerfortbildung und Schulbesuche von Kleingruppen aus dem P-Seminar des Gnadenthal-Gymnasiums.

Denise Fischer (Lin GS), Klaus Hoffmann, (OStR Gym), P-Seminar des Gnadenthal- Gymnasiums: Idee & Konzept
Klaus Hoffmann: Leitung

17.04.2021 14:30 | Foyer des Stadttheaters Ingolstadt | Babykonzert

Babykonzert

Klassik zum Entdecken - beim Babykonzert gehen Babys mit ihren Eltern auf eine musikalische Entdeckungstour nach Klängen, Tönen und Rhythmen. Dabei wird unser jüngstes Publikum von den sanften Klangfarben der Musiker des Georgischen Kammerorchesters Ingolstadt verzaubert. Am besten gelingt dies auf einer Krabbeldecke, die Sie gerne mitbringen dürfen und es sich so im Foyer des Stadttheaters bequem machen können. Wickelmöglichkeiten und Kinderwagenstellplätze sind vorhanden.

Cornelia Göbel: Moderation & Konzept

17.04.2021 16:00 | Foyer des Stadttheaters Ingolstadt | Babykonzert

Babykonzert

Klassik zum Entdecken - beim Babykonzert gehen Babys mit ihren Eltern auf eine musikalische Entdeckungstour nach Klängen, Tönen und Rhythmen. Dabei wird unser jüngstes Publikum von den sanften Klangfarben der Musiker des Georgischen Kammerorchesters Ingolstadt verzaubert. Am besten gelingt dies auf einer Krabbeldecke, die Sie gerne mitbringen dürfen und es sich so im Foyer des Stadttheaters bequem machen können. Wickelmöglichkeiten und Kinderwagenstellplätze sind vorhanden.

Cornelia Göbel: Moderation & Konzept

22.04.2021 11:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

4. Abonnementkonzert

Mit diesem Programm präsentiert sich unser Konzertmeister Maxim Kosinov zugleich als musikalischer Leiter. Dabei stehen Werke von Franz Schubert und Felix Mendelssohn Bartholdy im Zentrum: in besonderen Fassungen. So hat Aribert Reimann, ein Grandseigneur der Gegenwartsmusik, acht Lieder und ein Fragment von Mendelssohn nach Gedichten von Heinrich Heine für Sopran und Streichquartett bearbeitet. Das Ergebnis ist der Zyklus „… oder soll es Tod bedeuten?“, bei dem sechs neu komponierte Intermezzi die einzelnen Vertonungen zu einem fließenden Ganzen verbinden. Die Heine-Lieder von Mendelssohn sind: „Leise zieht durch mein Gemüt“, „Der Herbstwind rüttelt die Bäume“, „Über die Berge steigt schon die Sonne“, „Auf Flügeln des Gesanges“, „Was will die einsame Träne“, „In dem Mondenschein im Walde“, „Allnächtlich im Traume“ und „Mein Liebchen, wir saßen beisammen“ sowie das Fragment „Warum sind denn die Rosen so blass“. Diesen Zyklus hat Reimann 1996 für Juliane Banse und das Cherubini- Quartett komponiert. Auf Franz Schuberts eigene gleichnamige Lied-Vertonung nach Matthias Claudius verweist zudem dessen Streichquartett „Der Tod und das Mädchen“. Das Lied wird konkret im zweiten Satz variiert. Die Transkription des Quartetts für Streichorchester von Gustav Mahler wurde erst 1985 veröffentlicht: rund 90 Jahre nach einer ersten Aufführung in Hamburg unter Mahlers Leitung.

Felix Mendelssohn Bartholdy | Aribert Reimann: „… oder soll es Tod bedeuten?“ für Sopran und Streichquartett
Franz Schubert | Gustav Mahler: „Der Tod und das Mädchen“ für Streichorchester

Karola Pavone: Sopran
Maxim Kosinov: Violine und Leitung

22.04.2021 17:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

4. Abonnementkonzert

Mit diesem Programm präsentiert sich unser Konzertmeister Maxim Kosinov zugleich als musikalischer Leiter. Dabei stehen Werke von Franz Schubert und Felix Mendelssohn Bartholdy im Zentrum: in besonderen Fassungen. So hat Aribert Reimann, ein Grandseigneur der Gegenwartsmusik, acht Lieder und ein Fragment von Mendelssohn nach Gedichten von Heinrich Heine für Sopran und Streichquartett bearbeitet. Das Ergebnis ist der Zyklus „… oder soll es Tod bedeuten?“, bei dem sechs neu komponierte Intermezzi die einzelnen Vertonungen zu einem fließenden Ganzen verbinden. Die Heine-Lieder von Mendelssohn sind: „Leise zieht durch mein Gemüt“, „Der Herbstwind rüttelt die Bäume“, „Über die Berge steigt schon die Sonne“, „Auf Flügeln des Gesanges“, „Was will die einsame Träne“, „In dem Mondenschein im Walde“, „Allnächtlich im Traume“ und „Mein Liebchen, wir saßen beisammen“ sowie das Fragment „Warum sind denn die Rosen so blass“. Diesen Zyklus hat Reimann 1996 für Juliane Banse und das Cherubini- Quartett komponiert. Auf Franz Schuberts eigene gleichnamige Lied-Vertonung nach Matthias Claudius verweist zudem dessen Streichquartett „Der Tod und das Mädchen“. Das Lied wird konkret im zweiten Satz variiert. Die Transkription des Quartetts für Streichorchester von Gustav Mahler wurde erst 1985 veröffentlicht: rund 90 Jahre nach einer ersten Aufführung in Hamburg unter Mahlers Leitung.

Felix Mendelssohn Bartholdy | Aribert Reimann: „… oder soll es Tod bedeuten?“ für Sopran und Streichquartett
Franz Schubert | Gustav Mahler: „Der Tod und das Mädchen“ für Streichorchester

Karola Pavone: Sopran
Maxim Kosinov: Violine und Leitung

22.04.2021 20:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

4. Abonnementkonzert

Mit diesem Programm präsentiert sich unser Konzertmeister Maxim Kosinov zugleich als musikalischer Leiter. Dabei stehen Werke von Franz Schubert und Felix Mendelssohn Bartholdy im Zentrum: in besonderen Fassungen. So hat Aribert Reimann, ein Grandseigneur der Gegenwartsmusik, acht Lieder und ein Fragment von Mendelssohn nach Gedichten von Heinrich Heine für Sopran und Streichquartett bearbeitet. Das Ergebnis ist der Zyklus „… oder soll es Tod bedeuten?“, bei dem sechs neu komponierte Intermezzi die einzelnen Vertonungen zu einem fließenden Ganzen verbinden. Die Heine-Lieder von Mendelssohn sind: „Leise zieht durch mein Gemüt“, „Der Herbstwind rüttelt die Bäume“, „Über die Berge steigt schon die Sonne“, „Auf Flügeln des Gesanges“, „Was will die einsame Träne“, „In dem Mondenschein im Walde“, „Allnächtlich im Traume“ und „Mein Liebchen, wir saßen beisammen“ sowie das Fragment „Warum sind denn die Rosen so blass“. Diesen Zyklus hat Reimann 1996 für Juliane Banse und das Cherubini- Quartett komponiert. Auf Franz Schuberts eigene gleichnamige Lied-Vertonung nach Matthias Claudius verweist zudem dessen Streichquartett „Der Tod und das Mädchen“. Das Lied wird konkret im zweiten Satz variiert. Die Transkription des Quartetts für Streichorchester von Gustav Mahler wurde erst 1985 veröffentlicht: rund 90 Jahre nach einer ersten Aufführung in Hamburg unter Mahlers Leitung.

Felix Mendelssohn Bartholdy | Aribert Reimann: „… oder soll es Tod bedeuten?“ für Sopran und Streichquartett
Franz Schubert | Gustav Mahler: „Der Tod und das Mädchen“ für Streichorchester

Karola Pavone: Sopran
Maxim Kosinov: Violine und Leitung

20.05.2021 11:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

5. Abonnementkonzert

Sie kennen sich bestens, und auch in Ingolstadt ist Alexander „Sascha“ Korsantia kein Unbekannter. So hat er 2011 mit dem GKO und Ariel Zuckermann beim Label „OehmsClassics“ die vielgelobte CD „Georgian Miniatures“ mit Musik aus Georgien vorgelegt. Jetzt gastiert der in Georgien geborene Pianist mit dem Klavierkonzert Nr. 1 op. 35 von Dmitri Schostakowitsch. 1933 entstanden, schreibt das Werk neben dem Klavier eine Solo-Trompete vor – begleitet von Streichern. Wie so oft im Frühschaffen von Schostakowitsch wechselt die Musik zwischen Pathos und Groteske, um noch dazu den Neoklassizismus mit Jazz kräftig zu würzen. Im Klavierkonzert Nr. 1 nähert sich der junge Schostakowitsch der französischen „Groupe des Six“ um Francis Poulenc, Darius Milhaud und Arthur Honegger an, überdies mit einem Schuss Maurice Ravel. Passend zu diesem neoklassizistischen Profil klingt der Abend mit der Sinfonie Nr. 29 KV 201 aus. Sie zählt zu den „Salzburger Sinfonien“, die Wolfgang Amadeus Mozart 1774 geschaffen hat. In ihr lebt jede einzelne Orchester- Stimme ein eigenständiges Leben. Das gilt auch für Wojciech Kilars „Orawa“ für 15 Streicher von 1986. Die Musik des gebürtigen Polen ist vor allem aus Filmen wie „Der Pianist“ von Roman Polanski oder „Bram Stoker’s Dracula“ von Francis Ford Coppola bekannt. In „Orawa“, ein Fluss im Tatra-Gebirge zwischen Polen und der Slowakei, arbeitet Kilar mit minimalistischer Reduktion und meditativer Versenkung reich an Farben und Assoziationen.

Wojciech Kilar: „Orawa“ für 15 Streicher
Dmitri Schostakowitsch: Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester Nr. 1 c-Moll Op. 35
Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Nr. 29 A-Dur KV 201

Alexander Korsantia: Klavier
Peter Mönkediek: Trompete
Ariel Zuckermann: Leitung

20.05.2021 17:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

5. Abonnementkonzert

Sie kennen sich bestens, und auch in Ingolstadt ist Alexander „Sascha“ Korsantia kein Unbekannter. So hat er 2011 mit dem GKO und Ariel Zuckermann beim Label „OehmsClassics“ die vielgelobte CD „Georgian Miniatures“ mit Musik aus Georgien vorgelegt. Jetzt gastiert der in Georgien geborene Pianist mit dem Klavierkonzert Nr. 1 op. 35 von Dmitri Schostakowitsch. 1933 entstanden, schreibt das Werk neben dem Klavier eine Solo-Trompete vor – begleitet von Streichern. Wie so oft im Frühschaffen von Schostakowitsch wechselt die Musik zwischen Pathos und Groteske, um noch dazu den Neoklassizismus mit Jazz kräftig zu würzen. Im Klavierkonzert Nr. 1 nähert sich der junge Schostakowitsch der französischen „Groupe des Six“ um Francis Poulenc, Darius Milhaud und Arthur Honegger an, überdies mit einem Schuss Maurice Ravel. Passend zu diesem neoklassizistischen Profil klingt der Abend mit der Sinfonie Nr. 29 KV 201 aus. Sie zählt zu den „Salzburger Sinfonien“, die Wolfgang Amadeus Mozart 1774 geschaffen hat. In ihr lebt jede einzelne Orchester- Stimme ein eigenständiges Leben. Das gilt auch für Wojciech Kilars „Orawa“ für 15 Streicher von 1986. Die Musik des gebürtigen Polen ist vor allem aus Filmen wie „Der Pianist“ von Roman Polanski oder „Bram Stoker’s Dracula“ von Francis Ford Coppola bekannt. In „Orawa“, ein Fluss im Tatra-Gebirge zwischen Polen und der Slowakei, arbeitet Kilar mit minimalistischer Reduktion und meditativer Versenkung reich an Farben und Assoziationen.

Wojciech Kilar: „Orawa“ für 15 Streicher
Dmitri Schostakowitsch: Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester Nr. 1 c-Moll Op. 35
Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Nr. 29 A-Dur KV 201

Alexander Korsantia: Klavier
Peter Mönkediek: Trompete
Ariel Zuckermann: Leitung

20.05.2021 20:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

5. Abonnementkonzert

Sie kennen sich bestens, und auch in Ingolstadt ist Alexander „Sascha“ Korsantia kein Unbekannter. So hat er 2011 mit dem GKO und Ariel Zuckermann beim Label „OehmsClassics“ die vielgelobte CD „Georgian Miniatures“ mit Musik aus Georgien vorgelegt. Jetzt gastiert der in Georgien geborene Pianist mit dem Klavierkonzert Nr. 1 op. 35 von Dmitri Schostakowitsch. 1933 entstanden, schreibt das Werk neben dem Klavier eine Solo-Trompete vor – begleitet von Streichern. Wie so oft im Frühschaffen von Schostakowitsch wechselt die Musik zwischen Pathos und Groteske, um noch dazu den Neoklassizismus mit Jazz kräftig zu würzen. Im Klavierkonzert Nr. 1 nähert sich der junge Schostakowitsch der französischen „Groupe des Six“ um Francis Poulenc, Darius Milhaud und Arthur Honegger an, überdies mit einem Schuss Maurice Ravel. Passend zu diesem neoklassizistischen Profil klingt der Abend mit der Sinfonie Nr. 29 KV 201 aus. Sie zählt zu den „Salzburger Sinfonien“, die Wolfgang Amadeus Mozart 1774 geschaffen hat. In ihr lebt jede einzelne Orchester- Stimme ein eigenständiges Leben. Das gilt auch für Wojciech Kilars „Orawa“ für 15 Streicher von 1986. Die Musik des gebürtigen Polen ist vor allem aus Filmen wie „Der Pianist“ von Roman Polanski oder „Bram Stoker’s Dracula“ von Francis Ford Coppola bekannt. In „Orawa“, ein Fluss im Tatra-Gebirge zwischen Polen und der Slowakei, arbeitet Kilar mit minimalistischer Reduktion und meditativer Versenkung reich an Farben und Assoziationen.

Wojciech Kilar: „Orawa“ für 15 Streicher
Dmitri Schostakowitsch: Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester Nr. 1 c-Moll Op. 35
Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Nr. 29 A-Dur KV 201

Alexander Korsantia: Klavier
Peter Mönkediek: Trompete
Ariel Zuckermann: Leitung

05.06.2021 20:30 | Donaubühne Ingolstadt | Abonnementkonzert

1. Open Air

Nachdem die „Sunset Orchestra Nights“ im Sommer 2017 erfolgreich in Zusammenarbeit mit Hölzl Top Events stattgefunden haben und Jung und Alt begeistern konnten, sind sie seit 2020 fester Bestandteil der Abonnementreihe des Georgischen Kammerorchester Ingolstadt. An der Donaubühne präsentiert das Orchester einen musikalischen Abend von leichter und unbeschwerter Atmosphäre. Unter der Leitung des künstlerischen Leiters Ariel Zuckermann – selbst als ehemaliges Mitglied eng mit der Band verbunden – wird das GKO gemeinsam mit der Klezmer Band Kolsimcha verschiedenste Stile und Einflüsse verbinden. Komplexe und spontane Jazzimprovisationen, virtuose Elemente der abendländischen Klassik, exotische Melodien aus dem Mittelmeerraum und lockere Beats und Grooves bilden ein außergewöhnliches Klanggefüge. Erleben Sie das Orchester von einer anderen Seite, außerhalb des Konzertsaals, direkt an der Donau; genießen Sie dabei einen Cocktail und lassen Sie den Sand durch die Zehen rieseln.

Kolsimcha: Band
Ariel Zuckermann: Leitung

06.06.2021 20:30 | Donaubühne Ingolstadt | Abonnementkonzert

1. Open Air

Nachdem die „Sunset Orchestra Nights“ im Sommer 2017 erfolgreich in Zusammenarbeit mit Hölzl Top Events stattgefunden haben und Jung und Alt begeistern konnten, sind sie seit 2020 fester Bestandteil der Abonnementreihe des Georgischen Kammerorchester Ingolstadt. An der Donaubühne präsentiert das Orchester einen musikalischen Abend von leichter und unbeschwerter Atmosphäre. Unter der Leitung des künstlerischen Leiters Ariel Zuckermann – selbst als ehemaliges Mitglied eng mit der Band verbunden – wird das GKO gemeinsam mit der Klezmer Band Kolsimcha verschiedenste Stile und Einflüsse verbinden. Komplexe und spontane Jazzimprovisationen, virtuose Elemente der abendländischen Klassik, exotische Melodien aus dem Mittelmeerraum und lockere Beats und Grooves bilden ein außergewöhnliches Klanggefüge. Erleben Sie das Orchester von einer anderen Seite, außerhalb des Konzertsaals, direkt an der Donau; genießen Sie dabei einen Cocktail und lassen Sie den Sand durch die Zehen rieseln.

Kolsimcha: Band
Ariel Zuckermann: Leitung

13.06.2021 11:00 | Schutterhof (bei schlechtem Wetter: Fronte ´79) | Familienkonzert

2. Familienkonzert

Vivaldis „Vier Jahreszeiten“

Frühling, Sommer, Herbst und Winter

Zusammen mit Ralph Caspers, den ihr vielleicht schon aus der KiKa-Sendung „Wissen macht Ah!“ kennt, werdet ihr alle vier Jahreszeiten an einem Tag erleben. Welcher Ort könnte passender sein als ein Park, um dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt zu lauschen, wie es mit den „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi die Stimmen und Geräusche der Natur nachahmt. Drum packt euren Picknickkorb mit einer Decke und einer kleinen Brotzeit, nehmt die Geschwister und die Eltern an die Hand und kommt zum Picknick-Familienkonzert des GKO!

Ralph Caspers: Moderation
Andrei Pushkarev: Vibraphon & Leitung

 

17.06.2021 11:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

6. Abonnementkonzert

Für Tan Dun ist sie die „Geigen-Prinzessin Norwegens“. Der bekannte Komponist aus China hat für Eldbjørg Hemsing bereits Werke geschrieben. Dabei macht sie nicht nur als Violinistin von sich reden, sondern ebenso als Dirigentin und Komponistin. Bei ihrem Gastspiel präsentiert sie sich als Solistin und Dirigentin, samt einem überwiegend skandinavischen Programm. Mit dabei Edvard Grieg: Erst kürzlich hat Eldbjørg Hemsing dessen Violinsonaten beispielhaft auf CD vorgelegt. Seine „Zwei elegischen Melodien“ op. 34 von 1880 waren ursprünglich Klavierlieder, die zu lyrisch- folkloristischen Charakterstücken wurden: mit den neuformulierten Bezeichnungen „ Herzwunden“ und „Letzter Frühling“. Die Herkunft aus dem Lied ist genauso präsent wie in den „6 Gamle bygdeviser Fra Lom“ op. 2 von Carl Gustav Sparre Olsen. Diese „Sechs alten Dorflieder aus Lom“ in Norwegen, dem Geburtsort der Dichter Knut Hamsun und Olav Aukrust, festigten 1929 Olsens Entwicklung zu einem Nationalkomponisten Norwegens – wie zuvor Grieg. In den „Sechs alten Dorfliedern“ reflektiert Olsen den Gedichtzyklus „Himmelvarden“ (Himmelswegweiser) von Olav Aukrust. In seiner „Suite für Streichorchester“ in a-Moll knüpft der 22-jährige Carl Nielsen an den skandinavisch gefärbten Romantizismus von Grieg an, um sich bald als dänischer Nationalkomponist zu etablieren. Das Streichsextett op. 70 „Souvenir de Florence“ reflektiert hingegen einen Florenz- Aufenthalt 1890 von Peter Tschaikowsky.

Carl Nielsen: Little Suite für Streichorchester a-Moll op. 1 (FS6)
Carl Gustav Sparre Olsen: 6 Gamle bygdeviser Fra Lom op. 2 (Sechs alte Dorflieder aus Lom) für Violine und Streichorchester
Edvard Grieg: Elegische Melodien für Violine und Streichorchester op. 34 Nr. 2 „Letzter Frühling“
Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Streichsextett d-Moll op. 70 „Souvenir de Florence“, Bearbeitung für Streichorchester

Eldbjørg Hemsing: Violine und Leitung

17.06.2021 17:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

6. Abonnementkonzert

Für Tan Dun ist sie die „Geigen-Prinzessin Norwegens“. Der bekannte Komponist aus China hat für Eldbjørg Hemsing bereits Werke geschrieben. Dabei macht sie nicht nur als Violinistin von sich reden, sondern ebenso als Dirigentin und Komponistin. Bei ihrem Gastspiel präsentiert sie sich als Solistin und Dirigentin, samt einem überwiegend skandinavischen Programm. Mit dabei Edvard Grieg: Erst kürzlich hat Eldbjørg Hemsing dessen Violinsonaten beispielhaft auf CD vorgelegt. Seine „Zwei elegischen Melodien“ op. 34 von 1880 waren ursprünglich Klavierlieder, die zu lyrisch- folkloristischen Charakterstücken wurden: mit den neuformulierten Bezeichnungen „ Herzwunden“ und „Letzter Frühling“. Die Herkunft aus dem Lied ist genauso präsent wie in den „6 Gamle bygdeviser Fra Lom“ op. 2 von Carl Gustav Sparre Olsen. Diese „Sechs alten Dorflieder aus Lom“ in Norwegen, dem Geburtsort der Dichter Knut Hamsun und Olav Aukrust, festigten 1929 Olsens Entwicklung zu einem Nationalkomponisten Norwegens – wie zuvor Grieg. In den „Sechs alten Dorfliedern“ reflektiert Olsen den Gedichtzyklus „Himmelvarden“ (Himmelswegweiser) von Olav Aukrust. In seiner „Suite für Streichorchester“ in a-Moll knüpft der 22-jährige Carl Nielsen an den skandinavisch gefärbten Romantizismus von Grieg an, um sich bald als dänischer Nationalkomponist zu etablieren. Das Streichsextett op. 70 „Souvenir de Florence“ reflektiert hingegen einen Florenz- Aufenthalt 1890 von Peter Tschaikowsky.

Carl Nielsen: Little Suite für Streichorchester a-Moll op. 1 (FS6)
Carl Gustav Sparre Olsen: 6 Gamle bygdeviser Fra Lom op. 2 (Sechs alte Dorflieder aus Lom) für Violine und Streichorchester
Edvard Grieg: Elegische Melodien für Violine und Streichorchester op. 34 Nr. 2 „Letzter Frühling“
Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Streichsextett d-Moll op. 70 „Souvenir de Florence“, Bearbeitung für Streichorchester

Eldbjørg Hemsing: Violine und Leitung

17.06.2021 20:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

6. Abonnementkonzert

Für Tan Dun ist sie die „Geigen-Prinzessin Norwegens“. Der bekannte Komponist aus China hat für Eldbjørg Hemsing bereits Werke geschrieben. Dabei macht sie nicht nur als Violinistin von sich reden, sondern ebenso als Dirigentin und Komponistin. Bei ihrem Gastspiel präsentiert sie sich als Solistin und Dirigentin, samt einem überwiegend skandinavischen Programm. Mit dabei Edvard Grieg: Erst kürzlich hat Eldbjørg Hemsing dessen Violinsonaten beispielhaft auf CD vorgelegt. Seine „Zwei elegischen Melodien“ op. 34 von 1880 waren ursprünglich Klavierlieder, die zu lyrisch- folkloristischen Charakterstücken wurden: mit den neuformulierten Bezeichnungen „ Herzwunden“ und „Letzter Frühling“. Die Herkunft aus dem Lied ist genauso präsent wie in den „6 Gamle bygdeviser Fra Lom“ op. 2 von Carl Gustav Sparre Olsen. Diese „Sechs alten Dorflieder aus Lom“ in Norwegen, dem Geburtsort der Dichter Knut Hamsun und Olav Aukrust, festigten 1929 Olsens Entwicklung zu einem Nationalkomponisten Norwegens – wie zuvor Grieg. In den „Sechs alten Dorfliedern“ reflektiert Olsen den Gedichtzyklus „Himmelvarden“ (Himmelswegweiser) von Olav Aukrust. In seiner „Suite für Streichorchester“ in a-Moll knüpft der 22-jährige Carl Nielsen an den skandinavisch gefärbten Romantizismus von Grieg an, um sich bald als dänischer Nationalkomponist zu etablieren. Das Streichsextett op. 70 „Souvenir de Florence“ reflektiert hingegen einen Florenz- Aufenthalt 1890 von Peter Tschaikowsky.

Carl Nielsen: Little Suite für Streichorchester a-Moll op. 1 (FS6)
Carl Gustav Sparre Olsen: 6 Gamle bygdeviser Fra Lom op. 2 (Sechs alte Dorflieder aus Lom) für Violine und Streichorchester
Edvard Grieg: Elegische Melodien für Violine und Streichorchester op. 34 Nr. 2 „Letzter Frühling“
Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Streichsextett d-Moll op. 70 „Souvenir de Florence“, Bearbeitung für Streichorchester

Eldbjørg Hemsing: Violine und Leitung

26.06.2021 18:00 | Ort wird noch bekannt gegeben | Sonderkonzert

Konzert für Freunde

Zum 20. Mal veranstalten die Freunde des Georgischen Kammerorchesters e. V. ihr Konzert für Freunde, eine „Musikalische Soiree“ der besonderen Art. Sei es nun der Ort oder das Programm, die Soiree ist immer ein außergewöhnliches Konzert. Der neue Vorstand des Vereins hat sich für 2021 etwas Neues, Eindrucksvolles einfallen lassen. Es wird ein unvergesslicher Abend des Hörens und Erlebens sein. Die Mitglieder des Freundeskreises des Georgischen Kammerorchesters Ingolstadt und alle, die Mitglied des Freundeskreises werden möchten, können sich auf eine musikalische Abendgesellschaft mit und unter Freundinnen und Freunden freuen. Die Mitglieder der Freunde des Georgischen Kammerorchesters e.V. werden schriftlich zu diesem Abend eingeladen. Interessierte erhalten Informationen unter: info@freundeskreis-gko.de

03.07.2021 20:30 | Klenzepark Ingolstadt | Sonderkonzert

Audi Klassik Open Air

Auch 2021 wird das Georgische Kammerorchester Ingolstadt wieder ein Konzert beim Audi Klassik Open Air im Rahmen der Audi Sommerkonzerte mitgestalten. Seit vielen Jahren gehören diese Konzerte zum festen Bestandteil des Festivals und bedeuten Genuss pur unter freiem Himmel im Ingolstädter Klenzepark. Das aus dem Jahr 2020 verschobene Konzert verspricht einen stimmungsvollen und unvergesslichen Konzertabend für Sie. Nähere Informationen zu den einzelnen Konzertterminen der Audi Sommerkonzerte erhalten Sie frühzeitig unter: www.sommerkonzerte.de

Dmitri Schostakowitsch: Festouvertüre A-Dur, op. 96
Sergei Prokofiev: Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur, op. 26

Giorgi Gigashvili: Klavier
Ruben Gazarian: Leitung

08.07.2021 20:00 | Festsaal Ingolstadt | Sonderkonzert

Audi Sommerkonzerte

Seit 1990 haben sich die Audi Sommerkonzerte zu einer festen Größe in der Klassiklandschaft etabliert. Von Beginn an gehört das Georgische Kammerorchester Ingolstadt zum festen Bestandteil dieser Veranstaltungsreihe. In dieser Saison wird das Ensemble gemeinsam mit dem Mandolinisten Avi Avital und dem Brudugana Gagra Handschattentheaterein Konzert im Rahmen des Festivals mitgestalten.

Antonio Vivaldi: Die Vier Jahreszeiten, op. 8

Avi Avital: Mandoline und Leitung
Brudugana Gagra Handschattentheater

24.07.2021 17:00 | Alf Lechner "Skulpturenpark" in Obereichstätt | Familienkonzert

Familienkonzert Eichstätt

Familien-WANDEL-Konzert für Groß und Klein

2020 veranstaltete das Georgische Kammerorchester Ingolstadt erstmals ein Familien- WANDEL-Konzert im „Alf Lechner Skulpturenpark“ in Obereichstätt. Nachdem das Format beim Publikum großen Zuspruch fand, findet es in dieser Saison seine Fortsetzung. Hierbei können Klein und Groß in einem alten Steinbruch nicht nur der Musik des Orchesters lauschen, sondern auch Alf Lechners monumentale Kunstwerke bestaunen.

Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung in der dortigen Ausstellungshalle statt.

30.07.2021 20:30 | Turm Baur | Abonnementkonzert

2. Open Air

In der Regel gibt es vier Jahreszeiten. Beim heutigen Open- Air-Konzert erklingen „Acht Jahreszeiten“, denn: Die „Vier Jahreszeiten“ des Barock-Meisters Antonio Vivaldi werden mit denen des Tango-Königs Astor Piazzolla gekoppelt. Hinter den „Vier Jahreszeiten“ von Vivaldi verbergen sich vier Konzerte für Violine und Streicher, die sich im „Il cimento dell‘ armonia e dell‘ invenzione“ finden. Diese Sammlung umfasst insgesamt 12 Violinkonzerte aus den Jahren 1700 bis 1721. Dem selbstbewusst als „ Höhepunkt in Harmonie und Erfindung“ angekündigten Reigen werden die „Vier Jahreszeiten“ gerecht. Hier wird die barocke Affektenlehre in Vollendung verlebendigt, stilgerecht gestaltet von Rosanne Philippens auf der „ Barrere“-Stradivari von 1727. Dafür stehen die Imitationen von Vogelgezwitscher im „ Frühling“, die qualvoll lähmende Hitze im „Sommer“, das derbe Erntedank- Fest im „Herbst“ und die klirrende Kälte im „Winter“. Die „ Pastorale“ Beethovens findet bei Vivaldi eine gewichtige Vorarbeit. Für Piazzolla sind die „ Vier Jahreszeiten“ hingegen vor allem innere Stimmungsbilder. Seine „Las Cuatro Estaciones Porteñas“ beziehen sich konkret auf die Einwohner von Buenos Aires, ein Pendant der „Vier Jahreszeiten“ von Vivaldi, also aus der Südhalbkugel. Dort verlaufen die Jahreszeiten bekanntlich andersrum. Die vier Tangos sind zwischen 1965 und 1970 entstanden und vereinen die Klangwelt Argentiniens mit Elementen des europäischen Barock.

8 Jahreszeiten VIVALDI meets PIAZZOLLA
Antonio Vivaldi: Die vier Jahreszeiten
Astor Piazzolla: Die vier Jahreszeiten von Buenos Aires

Rosanne Philippens: Violine
Ariel Zuckermann: Leitung

31.07.2021 20:30 | Turm Baur | Abonnementkonzert

2. Open Air

In der Regel gibt es vier Jahreszeiten. Beim heutigen Open- Air-Konzert erklingen „Acht Jahreszeiten“, denn: Die „Vier Jahreszeiten“ des Barock-Meisters Antonio Vivaldi werden mit denen des Tango-Königs Astor Piazzolla gekoppelt. Hinter den „Vier Jahreszeiten“ von Vivaldi verbergen sich vier Konzerte für Violine und Streicher, die sich im „Il cimento dell‘ armonia e dell‘ invenzione“ finden. Diese Sammlung umfasst insgesamt 12 Violinkonzerte aus den Jahren 1700 bis 1721. Dem selbstbewusst als „ Höhepunkt in Harmonie und Erfindung“ angekündigten Reigen werden die „Vier Jahreszeiten“ gerecht. Hier wird die barocke Affektenlehre in Vollendung verlebendigt, stilgerecht gestaltet von Rosanne Philippens auf der „ Barrere“-Stradivari von 1727. Dafür stehen die Imitationen von Vogelgezwitscher im „ Frühling“, die qualvoll lähmende Hitze im „Sommer“, das derbe Erntedank- Fest im „Herbst“ und die klirrende Kälte im „Winter“. Die „ Pastorale“ Beethovens findet bei Vivaldi eine gewichtige Vorarbeit. Für Piazzolla sind die „ Vier Jahreszeiten“ hingegen vor allem innere Stimmungsbilder. Seine „Las Cuatro Estaciones Porteñas“ beziehen sich konkret auf die Einwohner von Buenos Aires, ein Pendant der „Vier Jahreszeiten“ von Vivaldi, also aus der Südhalbkugel. Dort verlaufen die Jahreszeiten bekanntlich andersrum. Die vier Tangos sind zwischen 1965 und 1970 entstanden und vereinen die Klangwelt Argentiniens mit Elementen des europäischen Barock.

8 Jahreszeiten VIVALDI meets PIAZZOLLA
Antonio Vivaldi: Die vier Jahreszeiten
Astor Piazzolla: Die vier Jahreszeiten von Buenos Aires

Rosanne Philippens: Violine
Ariel Zuckermann: Leitung

01.08.2021 20:30 | Turm Baur | Abonnementkonzert

2. Open Air

In der Regel gibt es vier Jahreszeiten. Beim heutigen Open- Air-Konzert erklingen „Acht Jahreszeiten“, denn: Die „Vier Jahreszeiten“ des Barock-Meisters Antonio Vivaldi werden mit denen des Tango-Königs Astor Piazzolla gekoppelt. Hinter den „Vier Jahreszeiten“ von Vivaldi verbergen sich vier Konzerte für Violine und Streicher, die sich im „Il cimento dell‘ armonia e dell‘ invenzione“ finden. Diese Sammlung umfasst insgesamt 12 Violinkonzerte aus den Jahren 1700 bis 1721. Dem selbstbewusst als „ Höhepunkt in Harmonie und Erfindung“ angekündigten Reigen werden die „Vier Jahreszeiten“ gerecht. Hier wird die barocke Affektenlehre in Vollendung verlebendigt, stilgerecht gestaltet von Rosanne Philippens auf der „ Barrere“-Stradivari von 1727. Dafür stehen die Imitationen von Vogelgezwitscher im „ Frühling“, die qualvoll lähmende Hitze im „Sommer“, das derbe Erntedank- Fest im „Herbst“ und die klirrende Kälte im „Winter“. Die „ Pastorale“ Beethovens findet bei Vivaldi eine gewichtige Vorarbeit. Für Piazzolla sind die „ Vier Jahreszeiten“ hingegen vor allem innere Stimmungsbilder. Seine „Las Cuatro Estaciones Porteñas“ beziehen sich konkret auf die Einwohner von Buenos Aires, ein Pendant der „Vier Jahreszeiten“ von Vivaldi, also aus der Südhalbkugel. Dort verlaufen die Jahreszeiten bekanntlich andersrum. Die vier Tangos sind zwischen 1965 und 1970 entstanden und vereinen die Klangwelt Argentiniens mit Elementen des europäischen Barock.

8 Jahreszeiten VIVALDI meets PIAZZOLLA
Antonio Vivaldi: Die vier Jahreszeiten
Astor Piazzolla: Die vier Jahreszeiten von Buenos Aires

Rosanne Philippens: Violine
Ariel Zuckermann: Leitung

23.09.2021 11:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

7. Abonnementkonzert

Als Violinist und Dirigent, Gründungsmitglied des Cherubini- Quartetts und Pädagoge sowie dramaturgischer Neudenker prägt Christoph Poppen das Musikleben. Beim GKO präsentiert er sich mit dem aus Ungarn stammenden, in Karlsruhe lehrenden Cellisten László Fenyö. Gemeinsam ergründen sie zwei Konzert-Werke aus Barock und Postmoderne. So kommt von Antonio Vivaldi das Cellokonzert Nr. 27 h-Moll RV 424 zu Gehör, dem Erfinder des dreisätzigen, kontrastreichen Instrumentalkonzerts. Um 1729 entstanden, kostet Vivaldi auch in diesem Werk die von ihm erfundene, kontrastreiche, dreisätzige Konzertform mit zwei schnellen Ecksätzen kunstvoll aus: samt kühne, quicklebendiger Rhythmik und Metrik. Für Aulis Sallinen ist hingegen die Intertextualität und das Zitathafte ein besonderer Ausdruck der Postmoderne. Seine „ Chamber Music III” op. 58 für Cello und Streicher von 1985/86 bezeichnet er konkret als „The Nocturnal Dances of Don Juanquixote“. Mit diesem ironischen Wortspiel verweist der 1935 geborene Komponist aus Finnland auf Richard Strauss, der die beiden Tonpoeme „Don Juan“ und „Don Quixote“ geschaffen hat. Diese Werke werden nicht direkt zitiert, sondern geistern als assoziative „Allusion“ durch die Takte: frech gewürzt mit vielen Pop- und Klassik-Klischees. Zwei von insgesamt zwölf Streichersinfonien aus der frühen Schaffenszeit von Felix Mendelssohn Bartholdy runden den Abend ab. Für seine Mendelssohn-Sicht ist Christoph Poppen sehr geschätzt.

Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 10 h-Moll für Streichorchester
Antonio Vivaldi: Konzert für Violoncello, Streicher und Basso continuo h-Moll RV 424
Aulis Sallinen: Chamber Music III op. 58 „The Nocturnal Dances of Don Juanquixote“ für Violoncello und Streicher
Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 7 d-Moll für Streichorchester

László Fenyö: Violoncello
Christoph Poppen: Leitung

23.09.2021 17:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

7. Abonnementkonzert

Als Violinist und Dirigent, Gründungsmitglied des Cherubini- Quartetts und Pädagoge sowie dramaturgischer Neudenker prägt Christoph Poppen das Musikleben. Beim GKO präsentiert er sich mit dem aus Ungarn stammenden, in Karlsruhe lehrenden Cellisten László Fenyö. Gemeinsam ergründen sie zwei Konzert-Werke aus Barock und Postmoderne. So kommt von Antonio Vivaldi das Cellokonzert Nr. 27 h-Moll RV 424 zu Gehör, dem Erfinder des dreisätzigen, kontrastreichen Instrumentalkonzerts. Um 1729 entstanden, kostet Vivaldi auch in diesem Werk die von ihm erfundene, kontrastreiche, dreisätzige Konzertform mit zwei schnellen Ecksätzen kunstvoll aus: samt kühne, quicklebendiger Rhythmik und Metrik. Für Aulis Sallinen ist hingegen die Intertextualität und das Zitathafte ein besonderer Ausdruck der Postmoderne. Seine „ Chamber Music III” op. 58 für Cello und Streicher von 1985/86 bezeichnet er konkret als „The Nocturnal Dances of Don Juanquixote“. Mit diesem ironischen Wortspiel verweist der 1935 geborene Komponist aus Finnland auf Richard Strauss, der die beiden Tonpoeme „Don Juan“ und „Don Quixote“ geschaffen hat. Diese Werke werden nicht direkt zitiert, sondern geistern als assoziative „Allusion“ durch die Takte: frech gewürzt mit vielen Pop- und Klassik-Klischees. Zwei von insgesamt zwölf Streichersinfonien aus der frühen Schaffenszeit von Felix Mendelssohn Bartholdy runden den Abend ab. Für seine Mendelssohn-Sicht ist Christoph Poppen sehr geschätzt.

Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 10 h-Moll für Streichorchester
Antonio Vivaldi: Konzert für Violoncello, Streicher und Basso continuo h-Moll RV 424
Aulis Sallinen: Chamber Music III op. 58 „The Nocturnal Dances of Don Juanquixote“ für Violoncello und Streicher
Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 7 d-Moll für Streichorchester

László Fenyö: Violoncello
Christoph Poppen: Leitung

23.09.2021 20:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

7. Abonnementkonzert

Als Violinist und Dirigent, Gründungsmitglied des Cherubini- Quartetts und Pädagoge sowie dramaturgischer Neudenker prägt Christoph Poppen das Musikleben. Beim GKO präsentiert er sich mit dem aus Ungarn stammenden, in Karlsruhe lehrenden Cellisten László Fenyö. Gemeinsam ergründen sie zwei Konzert-Werke aus Barock und Postmoderne. So kommt von Antonio Vivaldi das Cellokonzert Nr. 27 h-Moll RV 424 zu Gehör, dem Erfinder des dreisätzigen, kontrastreichen Instrumentalkonzerts. Um 1729 entstanden, kostet Vivaldi auch in diesem Werk die von ihm erfundene, kontrastreiche, dreisätzige Konzertform mit zwei schnellen Ecksätzen kunstvoll aus: samt kühne, quicklebendiger Rhythmik und Metrik. Für Aulis Sallinen ist hingegen die Intertextualität und das Zitathafte ein besonderer Ausdruck der Postmoderne. Seine „ Chamber Music III” op. 58 für Cello und Streicher von 1985/86 bezeichnet er konkret als „The Nocturnal Dances of Don Juanquixote“. Mit diesem ironischen Wortspiel verweist der 1935 geborene Komponist aus Finnland auf Richard Strauss, der die beiden Tonpoeme „Don Juan“ und „Don Quixote“ geschaffen hat. Diese Werke werden nicht direkt zitiert, sondern geistern als assoziative „Allusion“ durch die Takte: frech gewürzt mit vielen Pop- und Klassik-Klischees. Zwei von insgesamt zwölf Streichersinfonien aus der frühen Schaffenszeit von Felix Mendelssohn Bartholdy runden den Abend ab. Für seine Mendelssohn-Sicht ist Christoph Poppen sehr geschätzt.

Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 10 h-Moll für Streichorchester
Antonio Vivaldi: Konzert für Violoncello, Streicher und Basso continuo h-Moll RV 424
Aulis Sallinen: Chamber Music III op. 58 „The Nocturnal Dances of Don Juanquixote“ für Violoncello und Streicher
Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 7 d-Moll für Streichorchester

László Fenyö: Violoncello
Christoph Poppen: Leitung

10.10.2021 17:00 | Festsaal Ingolstadt | Familienkonzert

3. Familienkonzert

„Einmal um die Welt getanzt“

Kommt mit uns auf eine musikalische Reise...

...und lasst euch vom allseits bekannten KiKa-Moderator Juri Tetzlaff in Länder aus nah und fern entführen. Zum ersten Mal mit dabei sind die Mädchen der Rhythmischen Sportgymnastik des TV 1861 Ingolstadt, die uns mit ihrer Eleganz und Akrobatik verzaubern werden.

Juri Tetzlaff: Moderation
Clemens Mohr: Leitung
Georgisches Kammerorchester Ingolstadt FEAT.

Rhythmische Sportgymnastik des TV 1861 Ingolstadt

14.10.2021 11:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

8. Abonnementkonzert

Er zählt längst zu den „ganz Großen“. Sein Spiel wird gemeinhin als „untadelig, rasant und mitreißend perkussiv“ beschrieben. Mit diesem Profil kommt Kolja Blacher nach Ingolstadt, um sich gemeinsam mit dem GKO zu präsentieren. Das tut er nicht nur als Violinist, sondern auch als musikalischer Leiter. Mit „Prayer“ von Noam Sheriff aus dem Jahr 1983 hat Kolja Blacher ein Werk im Gepäck, das mit seiner Familie verbunden ist. So war der 2018 verstorbene Komponist und Dirigent aus Israel ein Schüler von seinem Vater Boris Blacher. Dagegen steht das Violinkonzert in d-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy bis heute im Schatten des späteren berühmten Violinkonzerts in e-Moll op. 64. Es ist ein Frühwerk, das Mendelssohn 1822 mit 13 Jahren in seinem Elternhaus in Berlin geschaffen hat. Die Konzerte in gleicher Tonart von Johann Sebastian Bach sowie sein Geigenlehrer Eduard Rietz sind die Quellen der Inspiration, samt einem kräftigen Schuss Sturm und Drang. Dafür stehen nicht zuletzt die rastlose Motorik und toccatahaften Passagen. Das Werk ist in zwei Versionen überliefert: eine frühe Fassung mit zwei Sätzen und eine endgültige mit drei Sätzen. Auf den rhythmisch markanten Kopfsatz folgt ein lyrisch-kantables Andante sowie ein gavottehaftes Finalrondo: hochvirtuos im Stil eines Louis Spohr und nobel wie Mozart. Mit dessen berühmter Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550 klingt das Gastspiel von Kolja Blacher aus.

Noam Sheriff: „Prayers“ für Streichorchester
Felix Mendelssohn Bartholdy: Violinkonzert d-Moll
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550

Kolja Blacher: Violine und Leitung

14.10.2021 17:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

8. Abonnementkonzert

Er zählt längst zu den „ganz Großen“. Sein Spiel wird gemeinhin als „untadelig, rasant und mitreißend perkussiv“ beschrieben. Mit diesem Profil kommt Kolja Blacher nach Ingolstadt, um sich gemeinsam mit dem GKO zu präsentieren. Das tut er nicht nur als Violinist, sondern auch als musikalischer Leiter. Mit „Prayer“ von Noam Sheriff aus dem Jahr 1983 hat Kolja Blacher ein Werk im Gepäck, das mit seiner Familie verbunden ist. So war der 2018 verstorbene Komponist und Dirigent aus Israel ein Schüler von seinem Vater Boris Blacher. Dagegen steht das Violinkonzert in d-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy bis heute im Schatten des späteren berühmten Violinkonzerts in e-Moll op. 64. Es ist ein Frühwerk, das Mendelssohn 1822 mit 13 Jahren in seinem Elternhaus in Berlin geschaffen hat. Die Konzerte in gleicher Tonart von Johann Sebastian Bach sowie sein Geigenlehrer Eduard Rietz sind die Quellen der Inspiration, samt einem kräftigen Schuss Sturm und Drang. Dafür stehen nicht zuletzt die rastlose Motorik und toccatahaften Passagen. Das Werk ist in zwei Versionen überliefert: eine frühe Fassung mit zwei Sätzen und eine endgültige mit drei Sätzen. Auf den rhythmisch markanten Kopfsatz folgt ein lyrisch-kantables Andante sowie ein gavottehaftes Finalrondo: hochvirtuos im Stil eines Louis Spohr und nobel wie Mozart. Mit dessen berühmter Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550 klingt das Gastspiel von Kolja Blacher aus.

Noam Sheriff: „Prayers“ für Streichorchester
Felix Mendelssohn Bartholdy: Violinkonzert d-Moll
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550

Kolja Blacher: Violine und Leitung

14.10.2021 20:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

8. Abonnementkonzert

Er zählt längst zu den „ganz Großen“. Sein Spiel wird gemeinhin als „untadelig, rasant und mitreißend perkussiv“ beschrieben. Mit diesem Profil kommt Kolja Blacher nach Ingolstadt, um sich gemeinsam mit dem GKO zu präsentieren. Das tut er nicht nur als Violinist, sondern auch als musikalischer Leiter. Mit „Prayer“ von Noam Sheriff aus dem Jahr 1983 hat Kolja Blacher ein Werk im Gepäck, das mit seiner Familie verbunden ist. So war der 2018 verstorbene Komponist und Dirigent aus Israel ein Schüler von seinem Vater Boris Blacher. Dagegen steht das Violinkonzert in d-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy bis heute im Schatten des späteren berühmten Violinkonzerts in e-Moll op. 64. Es ist ein Frühwerk, das Mendelssohn 1822 mit 13 Jahren in seinem Elternhaus in Berlin geschaffen hat. Die Konzerte in gleicher Tonart von Johann Sebastian Bach sowie sein Geigenlehrer Eduard Rietz sind die Quellen der Inspiration, samt einem kräftigen Schuss Sturm und Drang. Dafür stehen nicht zuletzt die rastlose Motorik und toccatahaften Passagen. Das Werk ist in zwei Versionen überliefert: eine frühe Fassung mit zwei Sätzen und eine endgültige mit drei Sätzen. Auf den rhythmisch markanten Kopfsatz folgt ein lyrisch-kantables Andante sowie ein gavottehaftes Finalrondo: hochvirtuos im Stil eines Louis Spohr und nobel wie Mozart. Mit dessen berühmter Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550 klingt das Gastspiel von Kolja Blacher aus.

Noam Sheriff: „Prayers“ für Streichorchester
Felix Mendelssohn Bartholdy: Violinkonzert d-Moll
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550

Kolja Blacher: Violine und Leitung

19.10.2021 09:00 | Veranstaltungsraum Sparkasse Ingolstadt Eichstätt (Rathausplatz 6) | Angebote für Kindergärten

2. Piccolokonzert

Seid mit dabei, wenn unsere fantastische Moderatorin Martina Silvester euch viele spannende Geschichten über das Abenteuer Musik erzählt. Sie entführt euch in die Welt der Streichorchestermusik und erklärt allerhand Wissenswertes zu den Streichinstrumenten.

Martina Silvester: Moderation & Konzept

19.10.2021 10:15 | Veranstaltungsraum Sparkasse Ingolstadt Eichstätt (Rathausplatz 6) | Angebote für Kindergärten

2. Piccolokonzert

Seid mit dabei, wenn unsere fantastische Moderatorin Martina Silvester euch viele spannende Geschichten über das Abenteuer Musik erzählt. Sie entführt euch in die Welt der Streichorchestermusik und erklärt allerhand Wissenswertes zu den Streichinstrumenten.

Martina Silvester: Moderation & Konzept

20.10.2021 09:00 | Veranstaltungsraum Sparkasse Ingolstadt Eichstätt (Rathausplatz 6) | Angebote für Kindergärten

2. Piccolokonzert

Seid mit dabei, wenn unsere fantastische Moderatorin Martina Silvester euch viele spannende Geschichten über das Abenteuer Musik erzählt. Sie entführt euch in die Welt der Streichorchestermusik und erklärt allerhand Wissenswertes zu den Streichinstrumenten.

Martina Silvester: Moderation & Konzept

20.10.2021 10:15 | Veranstaltungsraum Sparkasse Ingolstadt Eichstätt (Rathausplatz 6) | Angebote für Kindergärten

2. Piccolokonzert

Seid mit dabei, wenn unsere fantastische Moderatorin Martina Silvester euch viele spannende Geschichten über das Abenteuer Musik erzählt. Sie entführt euch in die Welt der Streichorchestermusik und erklärt allerhand Wissenswertes zu den Streichinstrumenten.

Martina Silvester: Moderation & Konzept

21.10.2021 09:00 | Veranstaltungsraum Sparkasse Ingolstadt Eichstätt (Rathausplatz 6) | Angebote für Kindergärten

2. Piccolokonzert

Seid mit dabei, wenn unsere fantastische Moderatorin Martina Silvester euch viele spannende Geschichten über das Abenteuer Musik erzählt. Sie entführt euch in die Welt der Streichorchestermusik und erklärt allerhand Wissenswertes zu den Streichinstrumenten.

Martina Silvester: Moderation & Konzept

21.10.2021 10:15 | Veranstaltungsraum Sparkasse Ingolstadt Eichstätt (Rathausplatz 6) | Angebote für Kindergärten

2. Piccolokonzert

Seid mit dabei, wenn unsere fantastische Moderatorin Martina Silvester euch viele spannende Geschichten über das Abenteuer Musik erzählt. Sie entführt euch in die Welt der Streichorchestermusik und erklärt allerhand Wissenswertes zu den Streichinstrumenten.

Martina Silvester: Moderation & Konzept

11.11.2021 11:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

9. Abonnementkonzert

Als führende Pianistin und Pädagogin genießt Elisso Virsaladze einen exzellenten Ruf. Mit berühmten Musikern wie Swjatoslaw Richter, Mstislaw Rostropowitsch, Natalia Gutman oder Juri Baschmet hat sie konzertiert. Sie selbst wurde zumal für Robert Schumann oder Frédéric Chopin gefeiert. In Ingolstadt ist sie mit dem Klavierkonzert Nr. 15 B-Dur KV 450 zu erleben. Im März 1784 entstanden, zählte Wolfgang Amadeus Mozart dieses Werk zu den „ Concerten, welche schwizen machen“. Für Elisso Virsaladze ist das kein Problem, weil sie über eine stupende Technik und noble Empathie verfügt. Sonst aber werden hier gerade die Bläserstimmen unerhört gleichberechtigt geführt. Zuvor beginnt der Abend mit einem georgischen Komponisten, um den sich das GKO zeitlebens besonders verdient gemacht hat: Sulchan Nassidse. In der Sowjetunion eine einflussreiche Prominenz, hat das GKO die Werke des 1996 in Tiflis verstorbenen Komponisten verstärkt im Westen propagiert. Davon zeugt nicht zuletzt die Kammersinfonie Nr. 3 für Streichorchester. Dieses Werk hat das GKO gleich zweimal eingespielt, nämlich 2004 unter Markus Poschner und 2011 unter Ariel Zuckermann. Reiche Klangfarben, bunte Folklore, markante Rhythmik und warmes Pathos: Dieses Profil prägt auch die populäre Kammersinfonie von 1969. Die Sinfonie Nr. 85 B-Dur „La Reine de France“ von Joseph Haydn von 1785/86 rundet den Abend ab. Sie trägt den Beinamen, weil Marie Antoinette, die Frau Ludwigs XVI., von dem Werk begeistert gewesen sein soll.

Sulchan Nassidse: Kammersinfonie Nr. 3 für Streichorchester
Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr.15 B-Dur KV 450
Joseph Haydn: Symphonie Nr. 85 B-Dur „La Reine“

Elisso Virsaladze: Klavier
Ariel Zuckermann: Leitung

11.11.2021 17:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

9. Abonnementkonzert

Als führende Pianistin und Pädagogin genießt Elisso Virsaladze einen exzellenten Ruf. Mit berühmten Musikern wie Swjatoslaw Richter, Mstislaw Rostropowitsch, Natalia Gutman oder Juri Baschmet hat sie konzertiert. Sie selbst wurde zumal für Robert Schumann oder Frédéric Chopin gefeiert. In Ingolstadt ist sie mit dem Klavierkonzert Nr. 15 B-Dur KV 450 zu erleben. Im März 1784 entstanden, zählte Wolfgang Amadeus Mozart dieses Werk zu den „ Concerten, welche schwizen machen“. Für Elisso Virsaladze ist das kein Problem, weil sie über eine stupende Technik und noble Empathie verfügt. Sonst aber werden hier gerade die Bläserstimmen unerhört gleichberechtigt geführt. Zuvor beginnt der Abend mit einem georgischen Komponisten, um den sich das GKO zeitlebens besonders verdient gemacht hat: Sulchan Nassidse. In der Sowjetunion eine einflussreiche Prominenz, hat das GKO die Werke des 1996 in Tiflis verstorbenen Komponisten verstärkt im Westen propagiert. Davon zeugt nicht zuletzt die Kammersinfonie Nr. 3 für Streichorchester. Dieses Werk hat das GKO gleich zweimal eingespielt, nämlich 2004 unter Markus Poschner und 2011 unter Ariel Zuckermann. Reiche Klangfarben, bunte Folklore, markante Rhythmik und warmes Pathos: Dieses Profil prägt auch die populäre Kammersinfonie von 1969. Die Sinfonie Nr. 85 B-Dur „La Reine de France“ von Joseph Haydn von 1785/86 rundet den Abend ab. Sie trägt den Beinamen, weil Marie Antoinette, die Frau Ludwigs XVI., von dem Werk begeistert gewesen sein soll.

Sulchan Nassidse: Kammersinfonie Nr. 3 für Streichorchester
Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr.15 B-Dur KV 450
Joseph Haydn: Symphonie Nr. 85 B-Dur „La Reine“

Elisso Virsaladze: Klavier
Ariel Zuckermann: Leitung

11.11.2021 20:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

9. Abonnementkonzert

Als führende Pianistin und Pädagogin genießt Elisso Virsaladze einen exzellenten Ruf. Mit berühmten Musikern wie Swjatoslaw Richter, Mstislaw Rostropowitsch, Natalia Gutman oder Juri Baschmet hat sie konzertiert. Sie selbst wurde zumal für Robert Schumann oder Frédéric Chopin gefeiert. In Ingolstadt ist sie mit dem Klavierkonzert Nr. 15 B-Dur KV 450 zu erleben. Im März 1784 entstanden, zählte Wolfgang Amadeus Mozart dieses Werk zu den „ Concerten, welche schwizen machen“. Für Elisso Virsaladze ist das kein Problem, weil sie über eine stupende Technik und noble Empathie verfügt. Sonst aber werden hier gerade die Bläserstimmen unerhört gleichberechtigt geführt. Zuvor beginnt der Abend mit einem georgischen Komponisten, um den sich das GKO zeitlebens besonders verdient gemacht hat: Sulchan Nassidse. In der Sowjetunion eine einflussreiche Prominenz, hat das GKO die Werke des 1996 in Tiflis verstorbenen Komponisten verstärkt im Westen propagiert. Davon zeugt nicht zuletzt die Kammersinfonie Nr. 3 für Streichorchester. Dieses Werk hat das GKO gleich zweimal eingespielt, nämlich 2004 unter Markus Poschner und 2011 unter Ariel Zuckermann. Reiche Klangfarben, bunte Folklore, markante Rhythmik und warmes Pathos: Dieses Profil prägt auch die populäre Kammersinfonie von 1969. Die Sinfonie Nr. 85 B-Dur „La Reine de France“ von Joseph Haydn von 1785/86 rundet den Abend ab. Sie trägt den Beinamen, weil Marie Antoinette, die Frau Ludwigs XVI., von dem Werk begeistert gewesen sein soll.

Sulchan Nassidse: Kammersinfonie Nr. 3 für Streichorchester
Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr.15 B-Dur KV 450
Joseph Haydn: Symphonie Nr. 85 B-Dur „La Reine“

Elisso Virsaladze: Klavier
Ariel Zuckermann: Leitung

27.11.2021 19:00 | Ort wird noch bekannt gegeben | Sonderkonzert

Georgischer Abend

Im Anschluss an die jährliche Mitgliederversammlung laden die Freunde des Georgischen Kammerorchesters e.V. zu ihrem Georgischen Abend ein. Die Georgischen Abende sind im kulturellen Leben von Ingolstadt Veranstaltungen mit einer außergewöhnlichen Tradition. Über Jahre haben sie sich zu Treffpunkten von und für Musikliebhaberinnen und Musikliebhaber mit einer Atmosphäre freundschaftlicher Verbundenheit zu den Georgiern entwickelt. Nach dem einstündigen Konzert gibt es Gelegenheit zur Begegnung und zum Gespräch. Ob ein Buffet mit georgischen Speisen wieder einen Einblick in die kulinarische Kultur geben kann und damit Eindrücke von der Gastfreundschaft unserer georgischen Freundinnen und Freunde möglich sein werden, wird rechtzeitig bekannt gegeben. Die Mitglieder der Freunde des Georgischen Kammerorchesters e.V. werden schriftlich zu diesem Abend eingeladen. Interessierte erhalten Informationen unter: info@freundeskreis-gko.de

02.12.2021 11:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

10. Abonnementkonzert

Mit Benjamin Schmid und Amihai Grosz präsentieren sich zwei Solisten, die längst zu den Großen der Klassik-Szene zählen. Wo Benjamin Schmid mit „nobler Eleganz“ und „kraftvoller Klangrede“ von sich reden macht, besticht Amihai Grosz mit einem rund-sonoren, kernig-warmen Ton. Das hat der Solo-Bratschist der Berliner Philharmoniker und Musiker des Jerusalem String Quartet von seiner Lehrmeisterin Tabea Zimmermann. Diese Profile vereinen sich zu einer echten Doppelkraft, wenn beide mit dem GKO unter Ariel Zuckermann die „Sinfonia concertante“ KV 364 mit Violine und Viola von Mozart gestalten. In dem Werk von 1779 muss die Bratsche einen Halbton höher gestimmt werden, womit sie sich der Brillanz der Violine annähert. Noch dazu sind im Orchester die Bratschen- Stimmen geteilt, um die tiefen Register auszukosten. Ein vielfarbenes Meisterwerk mit allerhöchsten Ansprüchen an die Solisten. Zuvor erklingt „L’Eloignement“ für Streichorchester von Qigang Chen. Der französisch-chinesische Messiaen-Schüler reflektiert hier 2003 Trennung und Distanz, in Corona-Zeiten eine neue, ungeahnte Aktualität. Rein musikalisch gehen asiatische Ästhetik und europäisches Formdenken eine Synthese ein, um zudem ein chinesisches Liebeslied schicksalhaft durchzuführen. Das berührt die Sinfonie Nr. 49 „La Passione“ von Joseph Haydn, die – in der Passionstonart f-Moll – die Leidensrhetorik reflektiert.

Qigang Chen: L’Éloignement für Streichorchester
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester Es-Dur KV 364
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 49 f-Moll „La Passione“

Benjamin Schmid: Violine
Amihai Grosz: Viola
Ariel Zuckermann: Leitung

02.12.2021 17:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

10. Abonnementkonzert

Mit Benjamin Schmid und Amihai Grosz präsentieren sich zwei Solisten, die längst zu den Großen der Klassik-Szene zählen. Wo Benjamin Schmid mit „nobler Eleganz“ und „kraftvoller Klangrede“ von sich reden macht, besticht Amihai Grosz mit einem rund-sonoren, kernig-warmen Ton. Das hat der Solo-Bratschist der Berliner Philharmoniker und Musiker des Jerusalem String Quartet von seiner Lehrmeisterin Tabea Zimmermann. Diese Profile vereinen sich zu einer echten Doppelkraft, wenn beide mit dem GKO unter Ariel Zuckermann die „Sinfonia concertante“ KV 364 mit Violine und Viola von Mozart gestalten. In dem Werk von 1779 muss die Bratsche einen Halbton höher gestimmt werden, womit sie sich der Brillanz der Violine annähert. Noch dazu sind im Orchester die Bratschen- Stimmen geteilt, um die tiefen Register auszukosten. Ein vielfarbenes Meisterwerk mit allerhöchsten Ansprüchen an die Solisten. Zuvor erklingt „L’Eloignement“ für Streichorchester von Qigang Chen. Der französisch-chinesische Messiaen-Schüler reflektiert hier 2003 Trennung und Distanz, in Corona-Zeiten eine neue, ungeahnte Aktualität. Rein musikalisch gehen asiatische Ästhetik und europäisches Formdenken eine Synthese ein, um zudem ein chinesisches Liebeslied schicksalhaft durchzuführen. Das berührt die Sinfonie Nr. 49 „La Passione“ von Joseph Haydn, die – in der Passionstonart f-Moll – die Leidensrhetorik reflektiert.

Qigang Chen: L’Éloignement für Streichorchester
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester Es-Dur KV 364
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 49 f-Moll „La Passione“

Benjamin Schmid: Violine
Amihai Grosz: Viola
Ariel Zuckermann: Leitung

02.12.2021 20:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

10. Abonnementkonzert

Mit Benjamin Schmid und Amihai Grosz präsentieren sich zwei Solisten, die längst zu den Großen der Klassik-Szene zählen. Wo Benjamin Schmid mit „nobler Eleganz“ und „kraftvoller Klangrede“ von sich reden macht, besticht Amihai Grosz mit einem rund-sonoren, kernig-warmen Ton. Das hat der Solo-Bratschist der Berliner Philharmoniker und Musiker des Jerusalem String Quartet von seiner Lehrmeisterin Tabea Zimmermann. Diese Profile vereinen sich zu einer echten Doppelkraft, wenn beide mit dem GKO unter Ariel Zuckermann die „Sinfonia concertante“ KV 364 mit Violine und Viola von Mozart gestalten. In dem Werk von 1779 muss die Bratsche einen Halbton höher gestimmt werden, womit sie sich der Brillanz der Violine annähert. Noch dazu sind im Orchester die Bratschen- Stimmen geteilt, um die tiefen Register auszukosten. Ein vielfarbenes Meisterwerk mit allerhöchsten Ansprüchen an die Solisten. Zuvor erklingt „L’Eloignement“ für Streichorchester von Qigang Chen. Der französisch-chinesische Messiaen-Schüler reflektiert hier 2003 Trennung und Distanz, in Corona-Zeiten eine neue, ungeahnte Aktualität. Rein musikalisch gehen asiatische Ästhetik und europäisches Formdenken eine Synthese ein, um zudem ein chinesisches Liebeslied schicksalhaft durchzuführen. Das berührt die Sinfonie Nr. 49 „La Passione“ von Joseph Haydn, die – in der Passionstonart f-Moll – die Leidensrhetorik reflektiert.

Qigang Chen: L’Éloignement für Streichorchester
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester Es-Dur KV 364
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 49 f-Moll „La Passione“

Benjamin Schmid: Violine
Amihai Grosz: Viola
Ariel Zuckermann: Leitung